Auch 2011 werde ich mindestens einmal den Weg in die Schweiz antreten - wieder einmal an den Zürichsee. Zwei Wochen nach dem IRONMAN 70.3 Austria in St. Pölten werde ich mein Glück bei den Schweizer Freunden (ver-)suchen.
23.11.2010
Die Vorbereitungsphase für ...
... die Saison 2011 wird mit Anfang nächster Woche (= KW48) offiziell eröffnet.
Es ist einfach an der Zeit - die Phase unstrukturierter sportlicher Betätigung der letzten Wochen / Monate war lange genug. Als erste Aktion werde ich mich wieder einmal auf die Waage stellen (zur Bestandsaufnahme) und danach auch weiterhin den Verlauf der Gewichtskurve beobachten (schließlich muss ich unbeschadet durch die Kekssaison kommen).
Drei Monate Grundlagenarbeit liegen nun vor mir - meinen Plan dafür habe ich mir schon zurecht gelegt. Diesmal hoffe ich die Radeinheiten möglichst lange Outdoor durchführen zu können, denn die unendliche Anzahl von Rolleneinheiten möchte ich mir ersparen. Den Fokus lege ich aber auf das Schwimmen und Laufen - hier möchte ich stabilere Leistungen abrufen können.
21.11.2010
Sehen wir es positiv ...
... und stellen die Behauptung in den Raum, dass wir bei der heutigen MTB Session am Plabutsch vom Anfang bis zum Ende stabile Wetterverhältnisse hatten.
Aufbruch bei 6°Cel., Nebel, leichtem Nieselregen - am Plabutsch etwas kühler, dichter Nebel, Sichtweite ca. 15m, Nieselregen. Bis zum Ende der Ausfahrt haben sich die Bedingungen nicht verändert. Ergo - stabile Verhältnisse. Dass es ar...kalt war, die Zehen eingefroren sind und die Fingerchen gegen Ende ganz schon klamm waren erwähne ich nur in einem Nebensatz.
ABER ... fein war es - langsam kommt die Motivation fürs Training wieder, gesundheitliche Probleme der letzten Woche(n) bekomme ich auch noch weg.
Ach ja ... das heutige Panoramabild über Graz (vom Plabutsch) ist beeindruckend. ;)
![]() |
| Schemenhaft sind die Umrisse eines Baumes zu erkennen. |
19.11.2010
Do scheißt si doch die Kua die vuadahax'n aun!!!!
Man beachte die Anzahl der Aufrufe für das Original ...
Katy Perry - Teenage Dreams ...
... und die Kopie!!!!
Katy Perry - Teenage Dreams ...
... und die Kopie!!!!
18.11.2010
IRONMAN 70.3 St. Pölten - Part 3
Ich bin drin ... jetzt komm' ich nimmer raus!
Es wird mein drittes Antreten in St. Pölten und es wird der erste Mitteldistanz-Triathlon in der M40 Kategorie - bald zähle ich zu den alten Säcken.
14.11.2010
Weiter so ...
... mit dem Wetter im November - das lasse ich mir gefallen. Die Temperaturen sind unüblich, werden sicher nicht mehr lange so sein/bleiben. Aus MTB putztechnischer Sicht wären ein paar Frosttage wünschenswert, damit der Untergrund etwas fester und weniger schlammig wird (speziell auf den Trails am Plabutsch).
Am Schöckl war es heute wieder very crowded ... fast zuviel, aber ich muss über keine besonderen Vorkommnisse mit Wanderern berichten. Alles im Grünen Bereich.
Mit dem Rotwild-Setup war ich heute zufriedener als zuletzt. Vor allem auf den schnellen und flüssigen Abschnitten macht es RICHTIG, RICHTIG Spaß; es erinnert mich so richtig ans Carven und freies Schwingen. Oder sogar ans Umlegen des Mopeds mit hang-off und Knie am Boden! *yippie yahhh yeah*
Die Dämpfereinstellung und der Luftdruck in den Reifen passen hierfür schon, bei den nächsten Ausfahrten werde ich mich auf den Rebound konzentrieren und auf Singletrails nach dem perfekten Setup suchen.
10.11.2010
Finally ... my bike is back in ...
... my fleet of different rides! Endlich! Lange hat es gedauert - und hoffentlich funktioniert jetzt endlich alles wie es funktionieren soll.
Der vollgefederte Geländebock wird für die nächsten Wochen in den Status "Bike nummero uno" erhoben. Die Trainingsformel lautet somit: "Höhenmeter können durch nichts ersetzt werden!" Gleichzeitig steht "Fahrtechniktraining" im Mittelpunkt.
Ab sofort starte ich auch wieder das Lauftraining; auch hierbei soll ich auf physiotherapeutische Empfehlung vorallem ansteigenden Wege benutzen. So ein Pech aber auch, dass mir gerade das so Spaß macht.
07.11.2010
Und wieder bin ich eine Erfahrung reicher, denn ...
... nun weiß ich was es bedeutet an einem wirklich extremen Ausdauersportbewerb teilzunehmen. Zum Glück war ich in einer Staffel am Start, denn 24 Stunden alleine im Wasser kann ich mir im Moment nicht vorstellen. Aber ... gleich vorne weg: "Never say never!"
Kurz die Story: nachdem der Staffel vom RTT Passail ein Schwimmer gefehlt hat, hab' ich ohne zu wissen was auf mich zukommen würde, einfach "ja" gesagt und mich ihrem Team angeschlossen; ich habe den Sprung ins (in dem Fall) nicht so kalte Wasser des 50m Sportbeckens in Bad Radkersburg getan und nach einer echt harten Arbeitswoche mit sehr kurzen Nächten noch einen Tag mit komplettem Schlafentzug draufgesetzt.
Im Team war es immer lustig und viele Bekannte waren zu sehen und immer für einen kurzen Chat zu haben - so machte es abseits des sportlichen Einsatzes doch noch Spaß.
Insgesamt konnte ich ca. 16km schwimmen - zuerst abwechsend in 15min Intervallen, in der Nacht haben wir mit 30min langen Abschnitten versucht längere Regenerationsphasen zu schaffen. Naja ... bei mir blieb es beim Gedanken an Schlaf, denn mehr als 30sek. sind bei mir nicht zusammen gekommen. So habe ich es dann auf insgesamt 38 Stunden ohne Schlaf gebracht; ich war echt froh nach dem Bewerb zu hause anzukommen und ins eigene Bett zu sinken. Herrlich!
Mit meiner sportlichen Leistung bin ich zufrieden - nachdem ich mich gar nicht darauf vorbeitet hatte und seit Wochen in der Offseason bin. Anfänglich konnte ich locker 1min 41sek auf 100m schwimmen, zwischenzeitlich ging es dann auf 1:53 zurück (bei den 30min Splits) und gegen Ende hin dann wieder unter die 1:48er Marke. Ich bin zufrieden - vor allem weil dies alles locker ging.
Fazit:
24h Bewerbe sind echt hart! Das Schwimmen ist im Vergleich zum Laufen oder Radfahren mit wenig Verletzungsrisiko behaftet, denn hier kann man nicht stürzen oder überknöcheln. Die Müdigkeit zu überwinden ist eine Herausforderung, es erfordert eine intensive Vorbereitung - nicht nur körperlich, sondern vorallem mentaler Natur. Die Konzentration nimmt ständig ab und mit der Zeit mutiert man (in dem Fall konkreter: ich) regelrecht zum "Zombie", denn das kann man nimmer als Trancezustand bezeichnen.
Für 2011 plane wir ja eine Staffel beim Kaindorfer 24h Rennen ... die Erfahrung von letzter Woche wird mir hier zu gute kommen.
31.10.2010
Sondierungsfahrten - quasi direkt ...
... vor der Haustür.
Viele Wege führen auf den Plabutsch und heute wollte ich (für mich) neue, durchgehend fahrbare Uphill-Trails suchen. Mit Erfolg! Nur kurze Asphaltabschnitte müssen zum Transfer genutzt werden bevor man wieder in die Botanik abbiegen kann.
Es waren auch einige Wanderer und Spaziergänger unterwegs - und ich bin konfliktfrei durchgekommen. Lediglich ein Kukident-Patient fühlte sich genötigt einen "Radfahrverbotsspruch" ablassen zu müssen); aber das habe ich mit einem Lachen quittiert und hat mich nicht weiter belastet.
Morgen (sofern es das Wetter zulässt) ... kommt noch ein Höcker im zu erstellenden Höhenprofil hinzu. Das Offroadbiken ist einfach eine Quelle für Glückshormone!
30.10.2010
Herbstzeit = Mountainbikezeit
Es gibt nix schöneres als im Herbst mit dem MTB diverse Trials abzufahren. Und endlich habe ich auch mal den berühmt-berüchtigten Falschgraben befahren!!!
Nachdem ich heute mit Rotwild R1 zum Erstservice bzw. zur Reparatur abgegeben habe (der DT Swiss Dämpfer arbeitet nicht so wie ich es mir vorstelle) musste das nach der 6h Materialschlacht in Loipersdorf stark rampunierte, nun aber reanimierte GHOST Hardtail herhalten. Nebenbei erwähnt: Fotos vom 6h Bewerb - Album 1 - Album 2.
Zweimal habe ich heute Trials am Plabutsch abgeradelt - bei dem Traumwetter ein Must! Das abgefallene Laub, der feuchte Untergrund und die tiefstehende Sonne machen es manchmal etwas tricky und man muss mit so mancher Überraschung rechnen, aber genau das macht die Offroadtrainingsvariante fahrtechnisch so wertvoll. Beim GHOST habe ich eine zusätzliche fahrtechnische Erschwernis eingebaut: der Race King 2.2 Reifen, der mir am Rotwild 3 (!!!) Crashes bei 5 Ausfahrten beschert hat, funktioniert allerdings am Hardtail um einiges besser als am Fully. Sehr merkwürdig! Ins härtere Gelände wage ich mich damit aber sicher nicht.
15.10.2010
Trainingslager - ich komme!!!!
*jabba dabba duuhhhhh*
Auch 2011 schaue ich mir den Schwimmstart auf der El Golfo Schleife wieder ganz genau an und dann muss ich auch prüfen, ob das "maddin"-Schlagloch auf der Strecke zwischen Mozaga und El Griffo (das einzige auf diesem Streckenabschnitt) immer noch für eine rasante Durchfahrt geeignet ist.
13.10.2010
Die härteste Zeit des Jahres ist ...
... die Offseason Periode! Dieses Jahr zwinge ich mich richtig wirklich nix zu tun - bis Ende des Monats mache ich nur wozu ich Lust und Laune habe.
Inzwischen kümmere ich mich um den lädierten Körper, das lädierte Material und die Planung der nächsten Saison. Zwischendurch feile ich noch am Setup für mein Fully ... bald hab' ich es geschafft!
11.10.2010
So sieht mechanischer Abrieb ...
... eines Shimano XT Bremsbelages aus, den man bis aufs Metal ausgequetscht hat. Ursache war ein Bremskolben, der nicht mehr ganz so leichtgängig war wie er es sein sollte. Der ganze Abriebprozess hat weniger als 6 Stunden gedauert; erstaunlicherweise hat die zugehörige Bremsscheibe kaum entsprechende Einlaufspuren aufzuweisen.
04.10.2010
Es schaut ganz danach aus, dass ...
... die 2010er Saison doch noch nicht zu Ende ist für mich. In den kommenden Tagen weiß ich mehr, aber es kann gut sein, dass ich mich einer weiteren neuen Erfahrung stellen werde.
03.10.2010
2011er Saisonplanung
Wenn ich mir schon die Planung für 2011 überlege, dann kann ich es auch gleich niederschreiben. Ich lege in der kommenden Saison den Fokus auf Mitteldistanzen und kürzere Bewerbe - dafür ist der Wettbewerbskalender etwas umfangreicher. Auf eine Langdistanz muss/werde ich 2011 verzichten, denn zuerst will ich meine körperlichen Probleme (die mit den langen Trainingseinheiten im späteren Verlauf der Trainingsperiode einher gingen) endgültig loswerden.
- Murpromenanden Halbmarathon Graz
- Ölspurlauf oder Halbmarathon Wien
- Tage der Wahrheit
- IRONMAN 70.3 St. Pölten
- IRONMAN 70.3 Rapperswil
- EZF Passail
- Volkslauf Passail
- Stubenberg Triathlon (OD oder MD)
- 24 Stunden Trophy Kaindorf
- Salzkammergut Trophy (MTB)
- Radsportwoche Deutschlandsberg (EZF, PZF)
- Mondsee (Staffel mit Sabine und Pit)
- Radmarathon Wildon
- XTERRA Wolfgangssee
- Cityduathlon Deutschandsberg
- 6 Stunden Loipersdorf Trophy (MTB, Einzel)
30.09.2010
Das GHOST HTX 5700 ...
... ist eine Ansammlung von Teilen, die sinnvollerweise nur mehr fachgerecht entsorgt werden sollten. Größtenteils jedenfalls.
Wo soll ich anfangen??? Ich mach' einfach eine Liste ...
- Kette
- Ritzel
- Zahnkränze
- Umwerfer
- Schaltwerk (bzw. die Schaltungsrädchen)
- Schaltseile
- Gabel
- Steuerlager
- Laufradlager vorne und hinten
- Bremsbeläge vorne und hinten
- Pedale
Ich hoffe, dass die Abriebspuren an der Kettenstrebe nicht so dramatisch sind - ich muss erst abwarten bis ich das Bike gründlich gereinigt habe.
Nachdem die vordere Bremsscheiben auch nicht mehr sehr vertrauenswürdig aussieht, werde ich diese gleich gegen eine größere austauschen. Zusätzlich werde ich alle Schräubchen austauschen (lassen), denn die rosten alle schon. Der Kettenstrebenschutz sollte aber dann echt das letzte Kleinteil auf der Liste sein.
Ich glaube man kann sagen, dass die 6h Trophy in Loipersdorf das Material ordentlich beansprucht hat. Jetzt muss ich mir überlegen wie (bzw. wer) mein Bike wieder in Topform bringt, denn die neue Trainingssaison beginnt schon in einem Monat.
Ich glaube man kann sagen, dass die 6h Trophy in Loipersdorf das Material ordentlich beansprucht hat. Jetzt muss ich mir überlegen wie (bzw. wer) mein Bike wieder in Topform bringt, denn die neue Trainingssaison beginnt schon in einem Monat.
27.09.2010
Die Schlammschlacht ist geschlagen!!!
Ein hartes Stück Arbeit war es gestern die Strecke durchs Loipersdorfer Umland zu bewältigen, aber Maria, Peter und ich haben durch die überwältigend tatkräftige Mithilfe von Pit den 6 Stunden Marathon durch knöcheltiefen Schlamm erfolgreich geschafft!
Vorher haben wir noch sauber ausgesehen, aber nach ca. 10m gehörte dieser Zustand der Vergangenheit an.
Maria und Peter haben ihr sportliches Wettkampfdebüt in beeindruckender Weise bei schwierigsten Bedingungen bestritten - lasst Euch sagen ... viel schwierigerer kann es nicht mehr werden. Peter kurbelte brav seine Runden, hatte im späteren Rennverlauf Probleme mit seiner Schaltung, aber das konnte ihn nicht abhalten. Und Maria ... höchste Bewunderung!!!! Sie kurbelt und kurbelt und kurbelt ... zieht beständig und konstant wie ein Uhrwerk ihre Runden und holt sich gleich bei ihrem Debüt den Sieg in der Altersklasse!!!!
Mein Rennverlauf war durchwachsen - ab der ersten Runde hatte ich Probleme mit der Schaltung, aber Pit hat in unserem ganz privaten Pit-Stop unermüdlich gewerkelt, um mein Rad soweit fahrtauglich zu bekommen, dass ich zumindest eine weitere Runde fahren konnte. Von den motivierenden Worten mal ganz abgesehen!!! DANKE Pit!!!! Ohne Dich wäre es nicht gegangen!!!
In Summe hatte ich jedoch 37min (!!!) Stehzeit, eine Menge Frust, einige massive verbale Ausrutscher in den Waldpassagen, zwischenzeitlich ein massives Gefühl aufhören zu wollen, viele materialtechnische Probleme auf der Strecke. Sogesehen konnte ich einen 3. Platz erreichen, habe aber den Sieg in der Altersklasse verloren.
Abgesehen von den Problemen mit dem Material war es aber eine tolle Erfahrung: das gesamte "Team" war toll, das inkludierte Fahrtechniktraining super (wenn auch anstrengend); muskulär war ich weit weg von meinem Limit und ich bin schmerzfrei über die Distanz gekommen. Den mentalen Durchhänger habe ich super bewältigt was für mich noch viel wichtiger ist als der sportliche Erfolg. Insgesamt ein schöner Saisonausklang mit einer massiven Schlammpackung - jetzt warte ich auf den zarten Teint und die weiche Haut!!!
25.09.2010
Langsam entwickle ich mich ...
... zum Vielstarter - und das in meinem Alter!!! Nach dem Wildoner Radmarathon, dem Charity Schwimmen in der Union Halle und dem City Duathlon in Deutschlandsberg in den letzten Wochen steht morgen ein MTB Bewerb am Plan.
Die 1. MTB Loipersdorf Trophy wird für mich der Abschluss der Saison 2010 sein. Diesmal gilt es jedoch einmal nicht von einem Punkt Startpunkt A zu einem Endpunkt B in möglichst kurzer Zeit zu gelangen, sondern innerhalb von 6 Stunden so viele Runden wie möglich in der Gegend rund um die Therme Loipersdorf zu ziehen.
Ich erwarte eine Schlammschlacht, der Wetterbericht verspricht sogar Starkregen. Heute habe ich mein GHOST Harttail mit neuen Nobby Nic EVO Mänteln bestückt, die mir hoffentlich auch bei diesen Verhältnissen guten Grip bescheren werden. Ich bin aber auch schon neugierig wie sich die erwartete Schlammpackung auf den Teint auswirken wird.
Ich erwarte eine Schlammschlacht, der Wetterbericht verspricht sogar Starkregen. Heute habe ich mein GHOST Harttail mit neuen Nobby Nic EVO Mänteln bestückt, die mir hoffentlich auch bei diesen Verhältnissen guten Grip bescheren werden. Ich bin aber auch schon neugierig wie sich die erwartete Schlammpackung auf den Teint auswirken wird.
11.09.2010
Wieder Neuigkeiten vom Materialsektor, ...
... denn kleine Rahmen sind ein absoltes must-have für den modernen Triathleten, um die Windangriffsfläche möglichst klein zu halten. Man beachte den Knieschluss, obwohl das Bein noch nicht einmal im oberen Totpunkt ist!!!
10.09.2010
Nachlese zum Wildoner Radmarathon ...
Beim Gedanken an den letztwöchigen Radmarathon muss ich immer noch grinsen - so etwas habe ich bis dato noch nicht erlebt. Und wieder muss ich grinsen.
Geplant war es zwar etwas anders, aber nachdem unser 'Team' entgegen der Planungen leider nur aus zwei Mann bestand, war unser Vorhaben nicht umzusetzen. Also ... es musste ein Plan B herhalten.
Etwa 30km nach dem Start habe ich mich alles andere als gut gefühlt - die Beine gaben kein gutes Feedback, es war mir ziemlich kalt. In der Gruppe war der Ziehharmonika-Effekt mehr als nervig und der Felt-Fahrer mit seinen nervig-quietschenden Bremsaktionen im 10sek. Takt hat mir dann auch noch den Nerv gezogen. Was macht man da??? Expect the unexpected ...
Ich habe mich von Tom verabschiedet und einen Angriff gesetzt und bin nach vorne gezogen. Plan B sah vor, dass ich mich heute mal komplett abschieße. Vorbei an Bernhard Eisel und Markus Strini setze ich mich Meter um Meter vom Feld ab und treibe die nächsten 40km das Führungsfahrzeug mit über 40km/h Schnitt vor mir her. Das war geil!!! Die Strasse wurde direkt vor mir gesperrt und der Abstand zum Feld war sicher größer als eine Minute. Geil!
Knapp vor Bad Radkersburg wurde ich dann wieder gestellt, nachdem die Herren Eisel und Strini fürs Tempo gesorgt hatten und in Einserreihe rund 60-70 Leute an mich heranführen konnten. Dann ging es auf slovenisches Staatsgebiet und ich war wieder aufgelegt zu attackieren. Das war ein Spaß - ich muss schon wieder grinsen.
Fazit dieser Aktionen ... Freunde habe ich mir keine gemacht (angeblich gab es Stimmen im Feld, die Beschwerden über meine Aktionen zum Ausdruck brachten), aber einem Herrn Eisel konnte ich ein breites Grinsen entlocken ... er wird sich gedacht haben "der Trottel spinnt komplett!" - Er konnte von meinem Plan B ja nichts wissen.
Wieder in der Gruppe wollte ich dann bei km100 Tom behilflich sein nach seiner Pinkelpause wieder zur Gruppe aufzuschließen, aber meine Selbstzerstörungsmission war zu diesem Zeitpunkt schon erfüllt.
Ich bin dann nur mehr ganz locker - komplett blau - Richtung Wildon gekurbelt ... immer noch mit einem Grinser im Gesicht. Nächstes Jahr mache ich das wieder - sofern ich danach keinen weiteren Bewerb zu absolvieren habe.
26.08.2010
You can't be serious, man ...
... you can not be serious! That ball was on the line, chalk blew up ... it was clearly in!!!
23.08.2010
Die Dinge wiederholen sich ...
Nach dem 3. Platz 2008, dem 3. Platz 2009 konnten Sabine, Pit und ich letzten Sonntag die dritte Bronze-Medaille beim Mondsee Triathlon im Mixed-Staffel Bewerb ergattern.
Auch diesmal war es wieder eine harte Angelegenheit. Bei optimalen äußeren Bedingungen hat Sabine ihre Zeit aus dem Vorjahr um über 4min (!!!) verbessert. Damit hat sie eine solide Basis gelegt - Sabine war 2010 eindeutig die Matchwinnerin!!!!
Nach erfolgter Chipübergabe gab ich meinem Cervelo die Sporen und konnte meine Ziele erreichen; ich wollte einerseits eine Weiße Weste behalten (sprich ... keiner überholt mich auf der Strecke) und andererseits unter einer Stunde die Strecke bewältigen. Bei beiden Vorhaben ein [x] für ein Done.
Naja ... und dann kam Pit an die Reihe. Mit dem umgeschnallten Nummerngurt und Wettkampfadrenalin hat er seine Wadenprobleme nicht gespürt und wieselt die 4 Runden durch Mondsee-City.
Eine kleine Schrecksekunde hat uns ein sehr motivierter Kampfrichter beschert, der uns mit dem Schreckgespenst einer Disqualifikation gedroht hatte (weil ich Pit eine Flasche gereicht hatte). Aber zum Glück ist es nicht soweit gekommen und auch 2011 planen wir den Angriff aufs das Podest.
21.08.2010
Meine Lunge liegt ...
... irgendwo im Stainztal - zwischen Wietersdorf und Stainz.
Ich wusste ja in etwa was auf mich zukommen würde, aber beim heutigen Einzelzeitfahren in Stainz waren meine Oberschenkel dem Platzen sehr nahe. In der Klassenwertung konnte ich den 6. Platz erreichen, etwa 1min 27sek. hinter dem Schnellsten.
Die Starter wurden im 30sek. Intervall auf die 19km geschickt; der Start um etwa 11:30 brachte Hitze mit sich und das machte es (für mich) nicht einfacher. Bis zur Wende in Wieselsdorf konnte ich zwei vor mir Gestartete ein- und überholen, danach konnte ich drei weitere Starter aufschnupfen. Meine Weiße Weste wurde mir jedoch ausgezogen - der 4. Platzierte hat mich etwa 500m vor dem Ziel überholt. Macht nix ... ich konnte dennoch viele Nur-Radfahrer ärgern und abhängen. Somit steht die nächste Referenzzeit fest.
16.08.2010
Wieder eine neue Erfahrung ...
... beim ersten Paarzeitfahren meiner sportlichen Karriere.
Gemeinsam mit Tom P. habe ich in der Kategorie "Großer Chef - Kleiner Chef 1" am Paarzeitfahren in Deutschlandsberg teilgenommen das im Rahmen der Weltradsportwoche ausgetragen wurde. 11km abwechselnd im Wind, immer an der Schmerzgrenze und knapp an der Kotzgrenze (hätte ich ein Frühstück im Magen gehabt, hätte ich mir dieses nochmals durch den Kopf gehen lassen). *iiiiiiii* wie grindig!!!!
Fazit: es war lustig, das Ergebnis geht in Ordnung, die Referenzeit für das nächste Antreten liegt bei 15min 44sek. das einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 42km/h entspricht.
10.08.2010
Mein Fuhrpark ...
... wird einerseits einem Update unterzogen und andererseits wird er demnächst erweitert.
Das Update ist schon fixiert: P306 wird getauscht gegen C-MAX. Dieser Tausch war schon irgendwie lange geplant, aber jetzt musste es auf einmal sehr schnell gehen. Die letzte Etappe des "Verfalls" des P306 geschah in kurzer Zeit. Ab Freitag wird mir der C-MAX mein motorisierter Begleiter sein.
Was die Erweiterung betrifft: wahrscheinlich wird rotes Wild bald die Wälder und Berge unsicher machen - mit mir im Sattel. Ihr Jägermeisterlein da draußen - tretet zur Seite ... für dieses Rotwild ist das ganze Jahr Schonzeit.
Das Update ist schon fixiert: P306 wird getauscht gegen C-MAX. Dieser Tausch war schon irgendwie lange geplant, aber jetzt musste es auf einmal sehr schnell gehen. Die letzte Etappe des "Verfalls" des P306 geschah in kurzer Zeit. Ab Freitag wird mir der C-MAX mein motorisierter Begleiter sein.
Was die Erweiterung betrifft: wahrscheinlich wird rotes Wild bald die Wälder und Berge unsicher machen - mit mir im Sattel. Ihr Jägermeisterlein da draußen - tretet zur Seite ... für dieses Rotwild ist das ganze Jahr Schonzeit.
27.07.2010
Ein Satz mit 'x' ...
... das war wohl nix!
Schade drum, denn die Veranstaltung am Zürichsee war echt gut organisiert und nur zu gerne hätte ich nach vier Laufrunden den Weg in den Zielkanal eingeschlagen und eine Finishermedaille entgegen genommen. Aber ... wenn es nicht geht, dann muss man das leider auch akzeptieren.
Nachdem die letzten vier Trainingswochen vor dem Bewerb quasi nicht existent waren, zwängte ich mich Sonntag morgens in meinen Neo. Meine Erwartungen hatte ich aufs "Finishen" zurückgeschraubt und nach vollen vier Wochen OHNE einen Meter im Pool/Teich/See war das Schwimmen die größte Unbekannte. Die Schwimmzeit von 1h 20min ist zwar meine schlechteste Splitzeit (fürs Schwimmen) in allen meinen bisherigen IM Bewerben, aber in Anbetracht der weiten Linie um die Bojen (um Schlägereien aus dem Weg zu gehen), der fehlenden Kraft im Oberkörper und leichten Problemen bei der Streckung geht das in Ordnung. Beim kurzen Landgang habe ich mir auch noch eine tiefe Schnittwunde zwischen den Zehen am linken Fuß zugezogen, jedoch war das vorerst nicht wirklich hinderlich.
Am Rad war ich dann auf der ersten Runde permanent auf der Überholspur. Unzählige Überholmanöver an teilweise riesigen Gruppen, die in TdF Manier unterwegs waren, führten mich durch das Spalier am Heartbreak Hill auf die zweite Runde. Ich bin für meine Verhältnisse sehr verhalten gefahren, meine Beine haben sich toll angefühlt und in meinem Kopf keimte der Gedanke, dass ich wider erwarten doch noch ein gutes Ergebnis (auch was die Zeit betrifft) würde erreichen können. Aber ...
Nach etwa 110km habe ich dann in einem Baustellenbereich ein Schlagloch übersehen und ab diesem Zeitpunkt war ich ...
- einerseits ohne meine Gel-Flasche unterwegs (deren Inhalt sich auf der Uferstrasse explosionsartig nach dem Aufprall am Asphalt verteilte) und ...
- andererseits hatte ich Schmerzen im Rücken, die bewirkten, dass ich für den Rest der 2. Runde den Auflieger meiden musste.
Keine Chance mehr. Jedes kleine Schlagloch, jede Bewegung im Oberkörper bereitete mir Schmerzen. Ich schleppte mich zurück in die Wechselzone und die Laufschritte zu meinem Wechselplatz bewiesen mir leider, dass ich ans Laufen gar nicht denken durfte. Mist. Raus aus dem Rennen. Schade!
Fazit: echt schade, dass es in der Schweiz nicht funktioniert hat, aber ich bin weiter gekommen als ich erwartet hatte (die letzte Vorbereitungsphase bedenkend). Zwischenzeitlich habe ich nicht nur daran geglaubt sub10 finishen zu können, sondern auch schon an die Anmeldung für die nächste Langdistanz überlegt.
Jetzt gilt es für mich aber in ersten Linie die Probleme mit meinem Bewegungsapparat in den Griff zu bekommen - erst dann denke ich wieder an eine Langdistanz. Bis dahin werde ich das Schwimmen und Laufen forcieren. Und das Mountainbiken und Bergwandern und Klettern und und und ...
24.07.2010
Alles ist in der Klappbox (hoffentlich), aber ...
... noch kann ich mir nicht ganz vorstellen wohin ich das ganze Equipment auch platzieren werde, denn in der Wechselzone ist verdammt wenig Platz. Ich schätze mal, dass pro Bike etwa 40cm zur Verfügung stehen. Wohin da mit der Box??? Außerdem muss ich mein Racebike richtig vom Halter runterfädeln (andere Bike hängen 30cm in der Luft, meines berührt sogar den Boden - Fotos folgen), damit ich es überhaupt wegbekomme. Naja ... morgen richte ich mir meinen Platz noch ein und es wird schon irgendwie gehen.
Nun aber die letzten Stunden vor dem Show-down. Gute Nacht!
Nun aber die letzten Stunden vor dem Show-down. Gute Nacht!
Bald ist es soweit und ...
... die Waschmaschine - angetrieben von tausenden Armen und Beinen - wird den Zürichsee kräftig umwühlen. Nachdem die Temperatur in den letzten beiden Tagen gefallen ist und der Regen die Zuflüsse des Sees mit frischem und kühlerem Wasser speist, wird morgen aller Voraussicht nach mit Neopren geschwommen werden. *puh* Meine Überlebenschancen sind damit sprunghaft angestiegen ...
Hoffentlich regnet es morgen nicht - zumindest nicht am Radsplit, denn die Abfahrten haben es in sich. Zum Teil schmal, verwinkelt, gespickt mit scharfkantigen und materialmordenden Übergängen ... Nässe würde es noch schwieriger machen und die Gefahren bei meinem doch brutalen Fahrstil wären nicht kalkulierbar.
Landschaftlich ist die Strecke aber vom Feinsten - der Ausblick auf die Alpen muss beeindruckend sein ... im Bewerb wird mir wahrscheinlich die Zeit fehlen die Bergkette näher zu studieren.
Langsam kommt das Feeling wieder auf, das Kribbeln vorm Bewerb nimmt zu und fast hätte ich mich schon vor meinem Verhaben für das nächste Jahr abgewendet. ABER ... noch habe ich mich unter Kontrolle!
Sonst sind wir wieder eine ganz feine Reisegruppe: gemeinsam mit Sabíne, Ilse, Camillo, Pit und Tom ... der Schmäh läuft und unsere seriöse Fassade bröckelt. Ist der Ruf mal ruiniert lebt es sich völlig ungeniert! Auf diese Art und Weise ersparen wir uns die Sit-ups und das ist gut so!
Schluss für den Moment - in einer Stunde machen wir uns auf zum Bike-Check-In ... es wird ernst.
Hoffentlich regnet es morgen nicht - zumindest nicht am Radsplit, denn die Abfahrten haben es in sich. Zum Teil schmal, verwinkelt, gespickt mit scharfkantigen und materialmordenden Übergängen ... Nässe würde es noch schwieriger machen und die Gefahren bei meinem doch brutalen Fahrstil wären nicht kalkulierbar.
Landschaftlich ist die Strecke aber vom Feinsten - der Ausblick auf die Alpen muss beeindruckend sein ... im Bewerb wird mir wahrscheinlich die Zeit fehlen die Bergkette näher zu studieren.
Langsam kommt das Feeling wieder auf, das Kribbeln vorm Bewerb nimmt zu und fast hätte ich mich schon vor meinem Verhaben für das nächste Jahr abgewendet. ABER ... noch habe ich mich unter Kontrolle!
Sonst sind wir wieder eine ganz feine Reisegruppe: gemeinsam mit Sabíne, Ilse, Camillo, Pit und Tom ... der Schmäh läuft und unsere seriöse Fassade bröckelt. Ist der Ruf mal ruiniert lebt es sich völlig ungeniert! Auf diese Art und Weise ersparen wir uns die Sit-ups und das ist gut so!
Schluss für den Moment - in einer Stunde machen wir uns auf zum Bike-Check-In ... es wird ernst.
20.07.2010
In 4 Tagen, 12 Stunden und ...
... ein paar zerquetschten Minuten wird der Startschuss fallen - oder was sich die Schweizer auch immer einfallen lassen um die 2.222 Starter des IM Schweiz auf den Weg zu schicken.
Wenn mein Körper für den IRONMAN in der Schweiz genauso bereit wäre wie mein Cervelo P2 (guckst Du hier - P2 im Racetrimm) ...
... dann könnte ich durchaus positiv in den Bewerb gehen und mir auch eine (für mich) gute Zeit erwarten.
Naja ... ist nicht, aber irgendwann wird einfach alles zusammenpassen. Spaß werde ich dennoch haben oder ihn mir machen - schließlich sind wir wieder eine nette Gruppe und das "Bauchmuskeltraining" wird in den nächsten Tagen sicher nicht zu kurz kommen.
Mein Ziel für den IRONMAN - kurz und bündig formuliert: Finishen!
Die Zeit spielt keine Rolle. Alternativszenarien gibt es natürlich auch ... welches allerdings dann zur Umsetzung gelangt muss ich kurzfristig entscheiden. Geben werde ich alles was drinnen ist.
09.07.2010
Das kann ja was werden ...
Ich habe es einfach nicht ausgehalten. Nach vier kompletten Tagen ohne irgendeine Art von Training ist mir quasi die Decke auf den Kopf gefallen. Ich bin richtig unausgeglichen so ganz ohne sportliche Betätigung, deshalb habe ich mich aufs Roadbike gesetzt und habe einen Versuch gestartet.
Naja ... lustig war das nicht gerade, denn ich musste allen Schlaglöchern ausweichen. Die Aus- und Nachwirkungen der Schmerzmittel sowie der Schlafmangel sind auch nicht zu unterschätzen. Nicht lustig. Ans Schwimmen oder Laufen ist nach wie vor nicht einmal zu denken. Ich hoffe, dass sich die Gesamtsituation rasch bessern wird - jetzt in Panik zu verfallen passt so gar nicht zu mir.
In zwei Wochen in der Schweiz werden wir sehen was zu machen ist; meine Taktik steht eh schon fest ... ich hatte nun ein paar Tage Zeit mir diese durch den Kopf gehen zu lassen.
07.07.2010
Vollkommene Unterbrechung des ...
... Training - seit drei Tagen bis auf weiteres!
Ich kann im Moment nur ans Trainieren denken, aber an Training ist nicht zu denken. Klingt kompliziert ... das kann aber auch daran liegen, dass obiger Satz nicht ganz deitsch sein tun tut.
Fakt ist jedoch, dass ich mich kaum bewegen kann, jede Bewegung im Oberkörper schmerzt, meine rechte Seite (der gesamte Rippenbogen, rauf bis unter die Achsel und bis zur Schulter) erlaubt mir keine sportliche Betätigung. Tiefe Atemzüge konnte ich zuletzt am Sonntag machen. Diese Einschränkung geht soweit, dass ich kaum liegen kann und damit fällt auch der Schlaf in den letzten Tagen großteils aus.
Der Mist dabei: trotz ärztlicher Konsultation weiß ich nicht was die Schmerzen auslöst; damit kann ich nicht wirklich etwas dagegen tun außer abzuwarten und auf Besserung zu hoffen. Es gibt jetzt kein einzelnes Bewegungsmuster das auf die Ursache schließen ließe; im Prinzip kann ich jede (mir üblicherweise) mögliche Bewegung problemlos ausführen.
Ach ja - etwas ganz anderes ... jetzt bleibt mir nur noch folgender Slogan: 54-74-90-nie wieder!!
19.06.2010
le maillot vert ...
... ist nun meines!
In Anlehnung an die Tour de France konnten heuer beim Zeitfahren in Passail Trikots in gelber und grüner Farbe gewonnen werden. Das Gelbe bekommt der/die Schnellste, das Grüne wird dem schnellsten Sprinter überreicht. Nun ja ... ich durfte letzteres überstreifen und mit nach hause nehmen.
Mit diesem grünen Trikot hab' ich gar nicht gerechnet, aber unverhofft kommt oft! Ich bin nicht gerade ein Sprinter, aber ich konnte bei der Geschwindigkeitsmessung nach etwa 1.5km den höchsten Wert (etwa 60km/h) am Display aufblitzen lassen. Freue mich wirklich ... wobei ich nicht speziell auf diese Wertung losgegangen bin.
Die 13km Strecke brachte den erwarteten Grenzgang ... die Flatline meiner Herzfrequenz spricht hier Bände. Vielleicht habe ich etwas zu wenig riskiert, denn ich konnte auf dem letzten Kilometer noch richtig drücken. Aber das passt schon. Meine Endzeit war schlussendlich 18min 58sek. und das reichte für den 11. Gesamtrang.
Anschließend hab' ich mich noch an die Startlinie des 12km Volkslaufes gestellt. Das war genauso hart wie das Zeitfahren ... vor allem, weil ich ab der 4. Runde die Strapazen des vorgegangenen Time Trials zu spüren bekam. Dennoch - ziehe ich die Vorbelastung und den Trainingsausfall in Betracht verbuche ich diesen Lauf als erfolgreich und bin sehr zufrieden damit. Die Hüftschmerzen hielten sich in Grenzen ... also auch hier eine positive Entwicklung.
Alles in allem ... eine tolle Veranstaltung, freundliche und freundschaftliche Stimmung, viel Spaß und Gelächter. Prädikat: Sehr empfehlenswert!
18.06.2010
Borderline cycling or cycling on the edge!
Wenn ich etwas weiß, dann dass es morgen weh tun wird - wahrscheinlich sogar mehr als ich mir jetzt denke. Warum? Nun ... das Einzelzeitfahren des RTT Passail steht auf dem Programm.
Etwa 13km sind zu bewältigen beim Kampf gegen die Zeit ... soetwas habe ich bis dato noch nicht gemacht und widerspricht so ganz meinem sportlichen Naturell; hier gilt es sich ab dem ersten Meter am Limit zu bewegen und es bis zur Ziellinie durchzuhalten. Das ist ein Spiel an oder sogar knapp über der Schwelle - eine echte Grenzerfahrung, ein Ballanceakt zwischen optimaler Performance und dem leistungstechnischen Einbruch (auch als 'Explosion' bekannt).
Normalerweise kann ich eine relativ hohe Pace bei niedrigerer Intensität über lange Zeit halten, aber diese Fähigkeit wird morgen nicht gefragt sein - hier muss ich richtig "hinhalten" bis es richtig brennt.
Wie auch immer ... trotz der erwarteten Schmerzen wird es auch ein Spaß werden, denn es werden viele Freunde und Bekannte teilnehmen, der Schmäh wird laufen und außerdem wird die Veranstaltung vom Herzblut der Organisatoren getragen.
Etwa 13km sind zu bewältigen beim Kampf gegen die Zeit ... soetwas habe ich bis dato noch nicht gemacht und widerspricht so ganz meinem sportlichen Naturell; hier gilt es sich ab dem ersten Meter am Limit zu bewegen und es bis zur Ziellinie durchzuhalten. Das ist ein Spiel an oder sogar knapp über der Schwelle - eine echte Grenzerfahrung, ein Ballanceakt zwischen optimaler Performance und dem leistungstechnischen Einbruch (auch als 'Explosion' bekannt).
Normalerweise kann ich eine relativ hohe Pace bei niedrigerer Intensität über lange Zeit halten, aber diese Fähigkeit wird morgen nicht gefragt sein - hier muss ich richtig "hinhalten" bis es richtig brennt.
Wie auch immer ... trotz der erwarteten Schmerzen wird es auch ein Spaß werden, denn es werden viele Freunde und Bekannte teilnehmen, der Schmäh wird laufen und außerdem wird die Veranstaltung vom Herzblut der Organisatoren getragen.
05.06.2010
01.06.2010
Und der Würgereflex bleibt ...
... mir noch erhalten!!!
Ein letztes Wort zum Rahmen-Drama ... nachdem Hannes das neue Bike aufgebaut hat, kommt ein Anruf von Cervelo Germany. Dabei wird er darauf hingewiesen, dass die alte Gabel zu verbauen wäre und auch die Sattelstütze vom alten Rahmen verwendet werden muss.
Wie bitte??? Beinhaltet ein Rahmen-Kit bei Cervelo weder Sattelstütze noch Gabel??? Sorry ... die spinnen! Als ich das zu hören bekam ... siehe Titel des Eintrags!
Fazit: das ganze Drama ist noch immer nicht vorüber! Ich werde mich bei der Cervelo Vertretung für den "ausgezeichneten" Service "bedanken". Sollte die Probleme mit einer rutschenden Sattelstütze wieder auftreten, dann werde ich das Thema höchstpersönlich bis nach Kanada eskalieren.
Irgendwie verdirbt mir das Drama die ganze Freude ...
Ein letztes Wort zum Rahmen-Drama ... nachdem Hannes das neue Bike aufgebaut hat, kommt ein Anruf von Cervelo Germany. Dabei wird er darauf hingewiesen, dass die alte Gabel zu verbauen wäre und auch die Sattelstütze vom alten Rahmen verwendet werden muss.
Wie bitte??? Beinhaltet ein Rahmen-Kit bei Cervelo weder Sattelstütze noch Gabel??? Sorry ... die spinnen! Als ich das zu hören bekam ... siehe Titel des Eintrags!
Fazit: das ganze Drama ist noch immer nicht vorüber! Ich werde mich bei der Cervelo Vertretung für den "ausgezeichneten" Service "bedanken". Sollte die Probleme mit einer rutschenden Sattelstütze wieder auftreten, dann werde ich das Thema höchstpersönlich bis nach Kanada eskalieren.
Irgendwie verdirbt mir das Drama die ganze Freude ...
31.05.2010
IRONMAN 70.3 St. Pölten - Edition 2010
Zwei Jahre nach meinem Triathlon-Debut bin ich wieder in St. Pölten gereist um mich an den Leistungen aus dem Jahr 2008 zu messen. Eindeutiges Ziel war es die erbrachte 2008er Zeit zu verbessern und die sub5 zu erreichen.
Ein paar Worte zum Rennverlauf:
- Schwimmen: 00:36:04 - Gesamt: 784, AK: 155
Startwelle 5 (M35) - 550 Mann stark ... 150m zur ersten Boje (mit Richtungswechsel) - muss ich mehr schreiben? Waschmaschine pur mit Drängen - Zerren - Arme und Beine rundherum, aber diesmal war ich sehr vorsichtig und konnte schmerzhafte Schläge und Tritte verhindern und die neue Predator Brille blieb auf ihrem Platz.
Das Wasser war nicht gerade als warm zu bezeichnen, aber 5mm Neopren und Adrenalin im Körper ließen darüber hinweg sehen. Der Schwimmsplit war aus meiner Sicht ok - 8min schneller als vor zwei Jahren.
Zwei Probleme hatte ich dennoch hierbei ...
- der Neo hat mir beim ersten Schwimmabschnitt leicht die Luft abgeschnürt - beim Landgang konnte ich ihn jedoch wieder etwas zurechtziehen, sodass ich in weiterer Folge keine weiteren Probleme damit hatte und ...
- im Ratzersdorfersee wurde ich zuerst nach links abgedrängt und auf dem Weg zurück auf den richtigen Weg habe ich sicher einige zusätzliche Meter zu bewältigen.
Ich bin mit dem Schwimmsplit aber zufrieden, weil ich auf dem Weg von der letzten Boje zum Ausstieg richtig Druck machen konnte und einige Schwimmer eingeholt und abgehängt habe. Das Schwimmen ist vom subjektiven Eindruck als locker zu bezeichnen und das lässt mich hoffen, dass ich in der Schweiz eine gute Leistung werde abrufen können.
Wechselzone Swim-Bike: 00:04:59
Die TZ1 war diesmal sehr lang - eh kloar bei 3000 Startern - aber der Weg war für alle gleich und deshalb fair. In der Wechselzone traf ich Pit, der unmittelbar nach mir aus dem Wasser gestiegen ist. Gemeinsam sind wir raus auf die Radstrecke.
- Radfahren: 02:22:38 - Gesamt: 192, AK: 38
In meiner Paradedisziplin hatte ich mir einiges vorgenommen - leider hatte ich meine schärfste Waffe nicht zur Verfügung. In den Tagen vor dem Bewerb hat mich das ziemlich geärgert, aber ich habe das Canyon dann gut vorbereitet und damit versucht ab den ersten Metern Druck zu machen. Als Ziel hatte ich mir eine TOP100 Zeit vorgenommen und das ist mir mit der 88-schnellsten Radzeit Overall auch gelungen. Ich habe gepusht, in der Wachau und am Gansbach-Anstieg bin ich bewusst nicht ins Limit gegangen. Ich konnte mich um fast 600 (Gesamt-)Plätze verbessern (in der AK von 155 auf 38) - war permanent auf der Überholspur (oder in 3. oder 4. Reihe) und weiß, dass ich noch einige Reserven habe, die ich gestern nicht angegriffen habe.
Ich schätze den Unterschied zwischen Trainingsbike und Racebike auf 3-5min (optimalere Sitzposition, Vorteile durch die FSA Kurbel); ich hoffe, dass ich diese Behauptung bei den kommenden Bewerben unter Beweis stellen kann - der neue Rahmen ist letzten Freitag tatsächlich eingetroffen. Wunder geschehen!
Wechselzone Bike-Run: 00:02:46
Knapp vor mir sehe ich Sabine in die Wechselzone einbiegen. Ich rufe nach ihr, aber sie verschwindet vor mir in die Sanitäranlagen ... also muss ich alleine raus auf die Strecke.
- Laufen: 01:35:15 - Gesamt: 278, AK: 59
Anfänglich fallen mir die Schritte durch die Eventarena leicht und so habe ich die Hoffnung, dass auch das Laufen besser klappen wird als erwartet ... aber leider erfüllt sich diese Hoffnung nicht. Sobald ich den Puls und damit die Laufgeschwindigkeit in den gewünschten Bereich hebe (das klappte wie gewünscht), werden die Probleme mit meiner Hüfte schlimmer und auch die Unterschenkel bereiten mir Probleme; es bleibt mir also nichts anderes über als aufs "Notlaufprogramm" zu schalten und den Lauf locker durch zu ziehen.
Etwa 1.5km vor dem Ziel wieselt Pit an mir vorbei ... er hat sich in den letzten beiden Jahren zum echten Laufgott entwickelt. Sehr gut!
Das Problem mit meinem Bewegungsapparat muss ich so schnell wie möglich in den Griff bekommen - so macht das Laufen wenig Spaß. Ich weiß, dass ich läuferisch deutlich schneller sein kann.
Insgesamt bin ich mit dem Bewerb zufrieden ... zeitliche Verbesserung in allen Disziplinen und deutlich unter der 5-Stunden-Marke. Fotos folgen!
Ein paar Worte zum Rennverlauf:
- Schwimmen: 00:36:04 - Gesamt: 784, AK: 155
Startwelle 5 (M35) - 550 Mann stark ... 150m zur ersten Boje (mit Richtungswechsel) - muss ich mehr schreiben? Waschmaschine pur mit Drängen - Zerren - Arme und Beine rundherum, aber diesmal war ich sehr vorsichtig und konnte schmerzhafte Schläge und Tritte verhindern und die neue Predator Brille blieb auf ihrem Platz.
Das Wasser war nicht gerade als warm zu bezeichnen, aber 5mm Neopren und Adrenalin im Körper ließen darüber hinweg sehen. Der Schwimmsplit war aus meiner Sicht ok - 8min schneller als vor zwei Jahren.
Zwei Probleme hatte ich dennoch hierbei ...
- der Neo hat mir beim ersten Schwimmabschnitt leicht die Luft abgeschnürt - beim Landgang konnte ich ihn jedoch wieder etwas zurechtziehen, sodass ich in weiterer Folge keine weiteren Probleme damit hatte und ...
- im Ratzersdorfersee wurde ich zuerst nach links abgedrängt und auf dem Weg zurück auf den richtigen Weg habe ich sicher einige zusätzliche Meter zu bewältigen.
Ich bin mit dem Schwimmsplit aber zufrieden, weil ich auf dem Weg von der letzten Boje zum Ausstieg richtig Druck machen konnte und einige Schwimmer eingeholt und abgehängt habe. Das Schwimmen ist vom subjektiven Eindruck als locker zu bezeichnen und das lässt mich hoffen, dass ich in der Schweiz eine gute Leistung werde abrufen können.
Wechselzone Swim-Bike: 00:04:59
Die TZ1 war diesmal sehr lang - eh kloar bei 3000 Startern - aber der Weg war für alle gleich und deshalb fair. In der Wechselzone traf ich Pit, der unmittelbar nach mir aus dem Wasser gestiegen ist. Gemeinsam sind wir raus auf die Radstrecke.
- Radfahren: 02:22:38 - Gesamt: 192, AK: 38
In meiner Paradedisziplin hatte ich mir einiges vorgenommen - leider hatte ich meine schärfste Waffe nicht zur Verfügung. In den Tagen vor dem Bewerb hat mich das ziemlich geärgert, aber ich habe das Canyon dann gut vorbereitet und damit versucht ab den ersten Metern Druck zu machen. Als Ziel hatte ich mir eine TOP100 Zeit vorgenommen und das ist mir mit der 88-schnellsten Radzeit Overall auch gelungen. Ich habe gepusht, in der Wachau und am Gansbach-Anstieg bin ich bewusst nicht ins Limit gegangen. Ich konnte mich um fast 600 (Gesamt-)Plätze verbessern (in der AK von 155 auf 38) - war permanent auf der Überholspur (oder in 3. oder 4. Reihe) und weiß, dass ich noch einige Reserven habe, die ich gestern nicht angegriffen habe.
Ich schätze den Unterschied zwischen Trainingsbike und Racebike auf 3-5min (optimalere Sitzposition, Vorteile durch die FSA Kurbel); ich hoffe, dass ich diese Behauptung bei den kommenden Bewerben unter Beweis stellen kann - der neue Rahmen ist letzten Freitag tatsächlich eingetroffen. Wunder geschehen!
Wechselzone Bike-Run: 00:02:46
Knapp vor mir sehe ich Sabine in die Wechselzone einbiegen. Ich rufe nach ihr, aber sie verschwindet vor mir in die Sanitäranlagen ... also muss ich alleine raus auf die Strecke.
- Laufen: 01:35:15 - Gesamt: 278, AK: 59
Anfänglich fallen mir die Schritte durch die Eventarena leicht und so habe ich die Hoffnung, dass auch das Laufen besser klappen wird als erwartet ... aber leider erfüllt sich diese Hoffnung nicht. Sobald ich den Puls und damit die Laufgeschwindigkeit in den gewünschten Bereich hebe (das klappte wie gewünscht), werden die Probleme mit meiner Hüfte schlimmer und auch die Unterschenkel bereiten mir Probleme; es bleibt mir also nichts anderes über als aufs "Notlaufprogramm" zu schalten und den Lauf locker durch zu ziehen.
Etwa 1.5km vor dem Ziel wieselt Pit an mir vorbei ... er hat sich in den letzten beiden Jahren zum echten Laufgott entwickelt. Sehr gut!
Das Problem mit meinem Bewegungsapparat muss ich so schnell wie möglich in den Griff bekommen - so macht das Laufen wenig Spaß. Ich weiß, dass ich läuferisch deutlich schneller sein kann.
Insgesamt bin ich mit dem Bewerb zufrieden ... zeitliche Verbesserung in allen Disziplinen und deutlich unter der 5-Stunden-Marke. Fotos folgen!
25.05.2010
Ich kann ...
... gar nicht soviel essen wie ich kotzen möcht!!
Ich habe echt einen dicken Hals und der Würgereflex, der mir momentan anhaftet, muss dem ähnlich sein, den jemand verspürt, der unter Seekrankheit leidet.
Es tut mir echt leid - ich muss es einfach loswerden ... ich kann es nicht einmal genau sagen WER hier geschlampt hat, es kommen jedoch nur folgende Involvierte in Frage:
- Österreichische Post und/oder
- Deutsch Post und/oder
- Cervelo Service Vertretung
Vor 14 Tagen habe ich die Bestätigung für den Austausch des P2C Rahmens erhalten. Am gleichen Tag wurde der Rahmen zerschnitten (ja,so ist es!) und die angeforderten Teile des Rahmens gingen per EMS an die Cervelo Service Vertretung in Germanistan.
Fazit: bis heute hat der neue P2 Rahmen noch nicht einmal das Lager in Dänemark verlassen. D.h. für mich, dass ich mit dem Trainingsbike in St. Pölten antreten muss. Das ist im Moment vor allem ein Dämpfer für meine Motivation, weil ich weiß, dass ich mit dem Racebike mehr Vortrieb entwickeln könnte.
Irgendwie muss ich diesen Gedanken aus meinem Kopf bekommen ... am liebsten würde ich eine richtige "Trotzreaktion" abliefern.
22.05.2010
Woran merkt der (Amateur-)Triathlet, dass ...
... er langsam zum alten Eisen gehört??? An der Startnummer!
Je höher die Zahl, desto fortgeschrittener das Alter und damit die Altersklassenzugehörigkeit. So schaut's aus.
An meiner 'Wall-of-Fame' (die tatsächlich eine 'Door-of-Fame' ist) ist bis dato keine so hohe Startnummer zu finden wie die, die ich kommendes Wochenende in St. Pölten tragen werde.
19.05.2010
MARK 1 TT oder SQUAD 5.8 ...
... das ist hier die Frage! Das wird eine schwierige Entscheidung ...
Der Vorteil der MARK 1 TT ... diese Laufräder sind quasi fürs Cervelo gebaut - und das Abrollgeräusch bei 40km/h+ ist einfach geil!
Der SQUAD 5.8 Laufradsatz ist extrem leicht - ich würde 400g an rotierender Masse einsparen (gegenüber der aktuellen Konfiguration) ohne Stabilitätseinbußen in Kauf nehmen zu müssen.
15.05.2010
Neue Lage - 14 Tage und dann ...
... steht der IRONMAN 70.3 in St. Pölten auf dem Programm.
Vor etwa zwei Jahren war dies mein erster Triathlon und damals konnte ich nur erahnen was mich erwarten würde - heute bin ich zumindest etwas schlauer.
Meine Hauptziele für den Bewerb habe ich mir allerdings schon zurecht gelegt:
Vor etwa zwei Jahren war dies mein erster Triathlon und damals konnte ich nur erahnen was mich erwarten würde - heute bin ich zumindest etwas schlauer.
Meine Hauptziele für den Bewerb habe ich mir allerdings schon zurecht gelegt:
- Spaß haben und ...
- gut und zufrieden ins Ziel kommen.
Endlich habe ich Nachricht - Nachricht von ...
... Cervelo!
Nachdem wegen des Haarrisses an der Sattelklemmung mit meinem 2008er P2C nichts mehr zu machen war, habe ich heute Nachricht bekommen. Mein 2008er Baby wird durch das 2010er Modell ersetzt werden - live time warranty sei Dank!
Bald wird es in meinen Fuhrpark aufgenommen sein ... have a look @ Cervelo P2 2010!
Nachdem wegen des Haarrisses an der Sattelklemmung mit meinem 2008er P2C nichts mehr zu machen war, habe ich heute Nachricht bekommen. Mein 2008er Baby wird durch das 2010er Modell ersetzt werden - live time warranty sei Dank!
Bald wird es in meinen Fuhrpark aufgenommen sein ... have a look @ Cervelo P2 2010!
14.05.2010
Langsam reicht es ...
... wir haben Mitte Mai und ich muss nach wie vor auf Winterbekleidung (entsprechende Unterwäsche, Beinlinge, Ärmlinge, etc.) zurückgreifen; nach jeder Trainingsausfahrt ist die Waschmaschine anzuwerfen, das Fahrrad einer gründlichen Reinigung zu unterziehen und der Antrieb benötigt intensive Pflege. Die Fingerchen sind auch immer recht klamm - Kälte und Regen tragen hierzu massiv bei.
Es reicht wirklich schon und im Laufe der letzten Ausfahrten sind mir Schimpfwortlawinen eingefallen, die ich nur schwer zurückhalten konnte.
06.05.2010
R.I.P. my baby P2C!!!
Meine schöne, treue und schnelle Wegbegleiterin bei diversen Triathlon Bewerben in den letzten beiden Jahren wird mir leider für keine weiteren Kampfeinsätze zur Verfügung stehen. LEIDER!!! Ein Haarriß bei der Sattelklemmung macht weitere Einsätze unmöglich. Nun hoffe ich, dass die live time warranty mir kurzfristig einen gleichwertigen Ersatz bescheren wird.
Egal was auch nach meinem P2C kommen wird ... dieses Bike ist in meinen Augen nach wie vor eines der schönsten TT-Bikes (von den vorzüglichen fahrtechnischen Aspekten muss ich hier gar keine Lobeshymnen anstimmen).
R.I.P.!
Egal was auch nach meinem P2C kommen wird ... dieses Bike ist in meinen Augen nach wie vor eines der schönsten TT-Bikes (von den vorzüglichen fahrtechnischen Aspekten muss ich hier gar keine Lobeshymnen anstimmen).
R.I.P.!
03.05.2010
Mein Baby, mein P2C ...
... hängt am Tropf!!!!
Den samstäglichen Ritt durchs Stübingtal hat mein Racebike nicht unbeschadet überstanden ... gleich zwei Defekte sind leider schlagend geworden, sodass ich es heute in die Obhut von Hannes, DEM RadFuchs geben musste.
Erst ist die Sattelstütze wieder hineingerutscht (1cm - 1.3cm), wodurch sich die Geometrie doch etwas verändert hat; biomechanisch war es wahrscheinlich dadurch nicht mehr optimal, aber so groß war der Unterschied nicht.
Dann fiel mir bei (den seltenen) Wiegetrittabschnitten ein "weiches" Hinterrad auf. Die neue und längere Kurbel übt scheinbar doch mehr Moment aufs Hinterrad aus.
Nun ja ... die Speichen sind von geübter Hand schnell nachjustiert. Ich hoffe speziell, dass das Sattelstützenproblem endlich gelöst wird - in St. Pölten und beim Zeitfahren in Passail und beim IM Switzerland will ich mich auf die Strasse konzentrieren und nicht auf die Höhe des Sattels.
Den samstäglichen Ritt durchs Stübingtal hat mein Racebike nicht unbeschadet überstanden ... gleich zwei Defekte sind leider schlagend geworden, sodass ich es heute in die Obhut von Hannes, DEM RadFuchs geben musste.
Erst ist die Sattelstütze wieder hineingerutscht (1cm - 1.3cm), wodurch sich die Geometrie doch etwas verändert hat; biomechanisch war es wahrscheinlich dadurch nicht mehr optimal, aber so groß war der Unterschied nicht.
Dann fiel mir bei (den seltenen) Wiegetrittabschnitten ein "weiches" Hinterrad auf. Die neue und längere Kurbel übt scheinbar doch mehr Moment aufs Hinterrad aus.
Nun ja ... die Speichen sind von geübter Hand schnell nachjustiert. Ich hoffe speziell, dass das Sattelstützenproblem endlich gelöst wird - in St. Pölten und beim Zeitfahren in Passail und beim IM Switzerland will ich mich auf die Strasse konzentrieren und nicht auf die Höhe des Sattels.
02.05.2010
Die Tage der Wahrheit ... Tag 3
"Die Schlacht ist geschlagen!" ... trotz dieser martialischen Ansage war es ein Riesenspaß - zumindest für mich.
Der abschließende 10.000m Lauf war einer der härtesten Läufe seitdem ich Triathlon betreibe. Dass ich die Zeit aus dem letzten Jahr nicht erreichen konnte mag daran liegen, dass ich einerseits durch das harte Zeitfahren gestern doch nicht so spritzig war wie gewünscht; durch die steigenden Temperaturen und die schwüle Luft wurden die Bedingungen (zumindest für mich) nicht einfacher.
Sogesehen fällt mein Fazit (für den Bewerb) dennoch positiv aus ... nach einem miserablen Schwimmen konnte ich mit einem ausgezeichneten Zeitfahren viele Plätze gutmachen; diese Verbesserung hielt ich dann mit einem soliden Lauf.
Die Gesamtzeit ist insgesamt besser als im letzten Jahr - allerdings nur minimal. Den Zeitverlust vom Schwimmen (gegenüber 2009, gegenüber den eigenen Erwartungen) hab' ich mit der 3min Verbesserung beim Time Trial ausgeglichen. Die Laufleistung war solide und entspricht dem Trainingszustand (inkl. Vorbelastung).
Was bedeutet das für die nächsten Wochen ...
- beim Schwimmen stabile Leistungen bringen (auf dem Level der letzten Wochen oder besser)
- Radfahren mit weiterer Grundlagenarbeit sowie Kraft- und Speedeinheiten
- Laufen mit weiterer Tempoarbeit inkl. der Festigung dieser
Dem OK muss man höchstes Lob aussprechen ... top-organisiert - die TdW und die NdA! Hier wurden echt Maßstäbe gesetzt. Thumbs-up!
01.05.2010
Die Tage der Wahrheit ... Tag 2
Im Gegensatz zum gestrigen Schwimmen war das heutige Zeitfahren von der feinsten Sorte. Das Wetter war optimal für die Veranstaltung wieder sehr gut organisiert ... und ich bin mit meiner Leistung auch sehr zufrieden.
In der Einzelwertung konnte ich die 6. Zeit erzielen und war lange Zeit sogar in Führung. Das war ein echt gutes Gefühl, dass nach der schlechten Leistung beim Schwimmen doch noch was in meinen Beinchen war. Die angestrebte Flatline der Herzfrequenz ist gut gelungen - nur auf einem Abschnitt von etwa zwei Kilometern bin ich leider nach unten davon abgewichen. Hier habe ich geschätzte 30sek. liegen lassen ... aber all das ist Jammern auf hohem Niveau - sprich: ich bin echt froh und glücklich mit meiner Leistung!
Die Tage der Wahrheit ... Tag 1
Zufrieden kann ich mit der gestrigen Leistung im Pool des Union Bads nicht sein, denn ich konnte gerademal das Primärziel schaffen... ich hab' es überlebt. Mehr ging aber nicht. Die erhoffte/erwartete Verbesserung des Vorjahrsergebnisses konnte ich nicht erreichen - um ca. eine Minute war ich langsamer als im letzten Jahr (die genaue Differenz weiß ich noch nicht).
Gestern habe ich einfach das gewohnte Gefühl im Wasser vermisst; die ersten 500m waren soweit in Ordnung - ich konnte auf Tuchfühlung mit meinem Bahnkollegen bleiben, aber danach weiß ich wirklich nicht, was den Unterschied zu den vielen Trainingseinheiten ausgemacht hat; der Abstand wurde größer denn ich wurde langsamer. Definitiv langsamer. Ich habe im Wasser gemerkt, dass ich immer weniger Zug entwickelt habe. Extrem müde habe ich mich nicht gefühlt - aber auch nicht gerade mega-spritzig oder mega-kräftig. Auch mein Poolmate bescheinigt mir einen Unterschied - die durchschnittliche Anzahl der Züge/Bahnlänge ist (auf die Gesamtdistanz) um 3-4 Züge höher als gewohnt. Sehr auffällig!
Meine Ratlosigkeit ob dieser (auch für meine Verhältnisse) schwachen Leistung begründet sich auf der Tatsache, dass ich etwa eine Woche zuvor die gleiche Strecke im Training um mehr als 2min schneller geschwommen bin - und das noch dazu locker und ohne Hilfsmittel. Der große Unterschied scheint die Tageszeit zu sein, denn üblicherweise mache ich meine Work-outs zu abendlichen Stunden (meist nach einer richtigen Ruhephase) - diesem Umstand werde ich in den nächsten Wochen vermehrt Aufmerksamkeit widmen. Mit Ausblick auf die kommenden Bewerbe sollte ich diese Abhängigkeit meiner körperlichen Leistungsfähigkeit von der Tageszeit verifiziert haben und entsprechend berücksichtigen.
Insgesamt passt es aber schon ... im Mai kommen endlich die Freiwassereinheiten hinzu - das macht mehr Spaß als das Kachelzählen im Hallenbad.
Heute steht noch das Zeitfahren auf dem Programm ... werde versuchen wieder einmal eine Flatline auf dem Level der Anaeroben Schwelle (vielleicht auch ein bissl drüber!) zur Aufzeichnung zu bringen.
20.04.2010
Intervall-Training ...
... war heute in der Früh angesagt. 2 Serien mit jeweils 3 mal 1km (Zielzeit 3:30er Pace) standen auf dem Programm und gingen wider Erwarten gut - wenn man die Probleme vom Vortag berücksichtigt (Pharmahammernachwehen) und die "Restmigräne". Der langsamste km war dann ein 3:32er, die andern waren eher in der Gegend 3:25.
Meinen Puls hatte ich gut unter Kontrolle, denn die Vorgabe war an die anaerobe Schwelle und auch knapp darüber zu gehen. Nach der Erholungszeit von 2:30 war der Puls wieder auf Werte unter 85bpm gefallen ... spricht für eine rasche Erholung. Muy bien!
19.04.2010
Heute war nicht mein Tag, oder ...
... der erste Tag ohne Training im April. Seit langem hat mich leider wieder einmal die Migräne erwischt und ich wusste mir nur mit der pharmazeutischen Keule zu helfen. D.h. ... bin etwas angeschlagen und werde morgen wahrscheinlich noch mit den Nebenwirkungen zu kämpfen haben. Nun gut ... der Körper verlangt nach einem Tag Pause - diese gönne ich ihm auch.
Das letzte Wochenende war trainingstechnisch in Ordnung - beim Schwimmen fühle ich mich zur Zeit etwas kraftlos (mal schauen was ich bei den TdW schaffen kann), aber Hauptsache die Veranstaltung wird ein Spaß.
Die Radstrecke habe ich nun mit Michael S. vom RTT Passail besichtigt ... 140hm pro Schleife (von der Kleinstübing Wende grabeneinwärts bzw. -aufwärts) sind nicht einmal wenig - so einfach ist die Strecke auch wieder nicht auch wenn sie etwas kürzer ist.
Beim Laufen finde ich keinen Grund zur Klage - bezogen auf die aktuelle Trainingsphase bin ich zufrieden mit der Entwicklung.
18.04.2010
Die Oststeiermark bietet ...
... beachtliche Rampen. Kurz, aber knackig ... bis zu 20% Steigung. Ich werde diese Strecke einmal mit meiner Zeitfahrwaffe (bestückt mit meiner neuen 54/42 FSA Kurbel) befahren - das wird eine echte Bewährungsprobe für meine Beinchen und das KA-Training der letzten Monate.
Die letzten 30km im Regen waren nicht so lustig, vor allem in Verbindung mit dem Temperatursturz von 11°Cel. auf etwa 7°Cel..
Die letzten 30km im Regen waren nicht so lustig, vor allem in Verbindung mit dem Temperatursturz von 11°Cel. auf etwa 7°Cel..
11.04.2010
Ich hätt' jetzt wirklich nix dagegen, wenn ...
... es endlich warm wird im Frühling 2010.
Mit diesem Wunsch bin ich sicher nicht der einzige - vor allem nach dem heutigen Tag: wie im Winter mit Beinlingen, Ärmlingen, Halskrause, Haube und Handschuhen ausgestattet war es dann nicht einmal warm und innerhalb einer halben Stunde von zwei Regenschauern erwischt zu werden würde ich auch als alles andere als lustig bezeichnen.
28.03.2010
Erster Bewerb 2010 ...
... war der Murpromenaden Halbmarathon.
Das Wetter war sehr gut - für einen wirklich schnellen Lauf vielleicht sogar etwas zu warm ... ABER Hauptsache es wird endlich richtig Frühling und warm soll es dabei auch sein. Nun zurück aber zum Halbmarathon.
Vorgenommen hatte ich mir gar nichts - außer locker durch zu laufen und am Ende zufrieden zu sein. Beides ist mir gelungen und meine Personal Best konnte ich auch noch verbessern. Was will ich also mehr?!?!?
Nach dem Start war ich schnell unterwegs - 3:45/km - das ist immer so beim Murpromenaden HM. Das ging auch gut, allerdings habe ich mich dann bei 3:56/km eingependelt. Bei km16 begann der Magen zu zwicken, sodass ich mein Tempo für den folgenden Kilometer etwas reduzieren musste. Danach steigerte ich meine Pace wieder etwas und wurde nach 1h 23min 55,1sek auf der Ziellinie gestoppt (entspricht einer km-Pace von 3:59).
Fazit: ein wenig Tempo rausnehmen kann die Rettung sein. Meine Beine geben mir gutes Feedback, die Gelenke sind in Ordnung. Also ... ich bin mit der aktuellen Performance sehr zufrieden
Das Wetter war sehr gut - für einen wirklich schnellen Lauf vielleicht sogar etwas zu warm ... ABER Hauptsache es wird endlich richtig Frühling und warm soll es dabei auch sein. Nun zurück aber zum Halbmarathon.
Vorgenommen hatte ich mir gar nichts - außer locker durch zu laufen und am Ende zufrieden zu sein. Beides ist mir gelungen und meine Personal Best konnte ich auch noch verbessern. Was will ich also mehr?!?!?
Nach dem Start war ich schnell unterwegs - 3:45/km - das ist immer so beim Murpromenaden HM. Das ging auch gut, allerdings habe ich mich dann bei 3:56/km eingependelt. Bei km16 begann der Magen zu zwicken, sodass ich mein Tempo für den folgenden Kilometer etwas reduzieren musste. Danach steigerte ich meine Pace wieder etwas und wurde nach 1h 23min 55,1sek auf der Ziellinie gestoppt (entspricht einer km-Pace von 3:59).
Fazit: ein wenig Tempo rausnehmen kann die Rettung sein. Meine Beine geben mir gutes Feedback, die Gelenke sind in Ordnung. Also ... ich bin mit der aktuellen Performance sehr zufrieden
20.03.2010
So früh in der Saison ...
... bin ich den Rechberg auch noch nicht gefahren. Erstmals habe ich mit dem Garmin 405er die Strecke "vermessen". Fazit: ab der 44.8km Tafel sind es 348hm verteilt auf 5.17km. Gegen die Zeit befahre ich die Stecke allerdings erst in den nächsten Monaten.
17.03.2010
Hartnäckiger Husten ...
... verhindert zur Zeit ein unbeschwertes Training, denn immer wieder bremsen mich Hustenanfälle bei meinen Trainingseinheiten. Es ist eigenartig - ich habe keine Verkühlung, aber der Hals kratzt nun schon seit mehreren Tagen und es hört einfach nicht auf. So geschehen zuletzt beim Schwimmen ... ich habe daraufhin das Training abbrechen müssen. Naja ... es wird schon wieder werden und außerdem soll es jetzt ja tatsächlich bald Frühling werden, sofern sich die Meteorolügen nicht wieder irren.
Dieses Wochenende schwinge ich mich wieder aufs Rad - viele Strassen sind schon gekehrt, sodass ich ab nun vor allem wieder auf der Zeitfahrvariante die Gegend unsicher machen werde.
Dieses Wochenende schwinge ich mich wieder aufs Rad - viele Strassen sind schon gekehrt, sodass ich ab nun vor allem wieder auf der Zeitfahrvariante die Gegend unsicher machen werde.
26.02.2010
Bilanz Trainingslager Lanzarote
Es ist wieder einmal Zeit eine kleine Bilanz über Trainingsumfänge zu ziehen - diesmal nur für die zwei Wochen auf Lanzarote.
Insgesamt sind es ca. 48 Stunden geworden - ziemlich gleichmäßig verteilt auf beide Wochen. In dieser Zeit habe ich ca. 1200 Rad-km (15200hm), ca. 100 Lauf-km und etwa 12km im Pool absolviert. Dies entspricht den Umfängen des letzten Jahres, aber da hatte ich ja schon im Mai einen wichtigen Bewerb zu absolvieren.
Der große Unterschied zum letzten Jahr: diesmal bin ich mit dem Training in allen Disziplinen zufrieden; letztes Jahr hatte ich große Probleme mit der Wade (Entzündung) und der Hüfte (Schleimbeutel), was mich vor allem beim Laufen stark behindert hatte; heuer hatte ich lediglich in der zweiten Woche mit müden Muskeln zu kämpfen - aber das war zu erwarten.
Insgesamt sind es ca. 48 Stunden geworden - ziemlich gleichmäßig verteilt auf beide Wochen. In dieser Zeit habe ich ca. 1200 Rad-km (15200hm), ca. 100 Lauf-km und etwa 12km im Pool absolviert. Dies entspricht den Umfängen des letzten Jahres, aber da hatte ich ja schon im Mai einen wichtigen Bewerb zu absolvieren.
Der große Unterschied zum letzten Jahr: diesmal bin ich mit dem Training in allen Disziplinen zufrieden; letztes Jahr hatte ich große Probleme mit der Wade (Entzündung) und der Hüfte (Schleimbeutel), was mich vor allem beim Laufen stark behindert hatte; heuer hatte ich lediglich in der zweiten Woche mit müden Muskeln zu kämpfen - aber das war zu erwarten.
23.02.2010
Fazit Trainingslager
Ich konnte wieder gut trainieren ... und bin diesmal bewusst einen etwas anderen Weg gegangen als der Rest der Gruppe. Nachdem ich über gute Inselkenntnisse verfüge, bin ich diesmal fast immer alleine unterwegs gewesen - dadurch habe ich genau meine Programme fahren können und konnte doch viele "ehrliche" Kilometer sammeln. Meine Beine geben mir jetzt schon gutes Feedback (beim Radeln und Laufen) und das neue Trainingsbike funktioniert auch bestens.
Das Wetter war heuer doch "etwas" anders als in den Jahren zuvor; ein massives Atlantiktief hat große Regenmassen auf die Kanaren geschaufelt - und der Wind war noch heftiger als letztes Jahr - aber das macht alles nur noch stärker. Die neue Saison kann kommen ... ich werde noch weiter an mir und meiner Verfassung arbeiten.
%PS: Vielen Dank an Camillo für die Aufnahmen mit seiner Spiegelreflex!
Das Wetter war heuer doch "etwas" anders als in den Jahren zuvor; ein massives Atlantiktief hat große Regenmassen auf die Kanaren geschaufelt - und der Wind war noch heftiger als letztes Jahr - aber das macht alles nur noch stärker. Die neue Saison kann kommen ... ich werde noch weiter an mir und meiner Verfassung arbeiten.
%PS: Vielen Dank an Camillo für die Aufnahmen mit seiner Spiegelreflex!
22.02.2010
Tag 13
Letzter Trainingstag ... bei Traumwetter und kaum Wind. Wieder fahre ich über alle Hügel der Ironman Strecke (in umgekehrter Richtung). Die Beine arbeiten wieder sehr gut - 145km mit 30km/h Durchschnittsgeschwindigkeit - ich hoffe, dass meine Verfassung im Laufe des Jahres auch weiterhin so gut bleiben wird.
Die abschließende Schwimmeinheit sehe ich als rein regenerative Einheit.
Die abschließende Schwimmeinheit sehe ich als rein regenerative Einheit.
21.02.2010
Tag 12
Die Beine waren schwer - sehr schwer nach der Kraftausdauereinheit am Vortag. Der Morgenlauf fällt mir schwer, aber mit Ausblick aufs Frühstück gehen die 25min auch schnell vorbei. Dann hieß es abwarten, denn es regnete wieder. Zu Mittag reißt der Himmel aber auf und ich starte die Radeinheit Richtung Orzola. Beim Anstieg zum Mirador del Rio sind die schwere Beine aber wie mit einem Fingerschnippen verschwunden - es läuft rund und die Kraft ist wieder da. D.h. ... nochmals auf den Mirador de Haria rauf und dort passiert meine erste Reifenpanne. Ich schleppe mich mit dem Schleicher zurück ins Hotel und wechsle erst dort den Schlauch.
Sportlich: Morgenlauf (25min), 77km (3h 08min)
Sportlich: Morgenlauf (25min), 77km (3h 08min)
20.02.2010
Tag 11
Ein Tag für Kraftausdauereinheiten - oder anders gesagt: Muttertag! Heuer mache ich diese Bergintervalle nicht in den Feuerbergen, sondern in/ab Tabayesco. Ich fahre den Anstieg von Tabayesco bis rauf auf den Mirador de Haria dann leider nur 3mal (geplant hatte ich 4 Auffahrten), denn die Temperaturen oben waren nicht angenehm (in Verbindung mit dem Wind). Die Beine waren nach der dritten Auffahrt auch nicht mehr allzu frisch, also war es sinnvoller etwas kürzer zu treten.
Ach ja ... auch ein Ain Alar Juhanson (zweifacher Ironman Lanzarote Sieger) ist am Berg zu schlagen. Als er mich stark schwitzend überholt und meinen Gruß nicht erwidert, muss ich ihm leider zeigen, dass niemanden unterschätzen darf - ich überhole ihn im Anstieg und knüpfe ihm gleich wieder Meter um Meter ab und verwalte den Vorsprung über 2km. Ich nehme dann aber wieder raus - ich fahre mein Programm weiter, aber das war mir ein Anliegen.
Sportlich: 87km, 3h 03min
Ach ja ... auch ein Ain Alar Juhanson (zweifacher Ironman Lanzarote Sieger) ist am Berg zu schlagen. Als er mich stark schwitzend überholt und meinen Gruß nicht erwidert, muss ich ihm leider zeigen, dass niemanden unterschätzen darf - ich überhole ihn im Anstieg und knüpfe ihm gleich wieder Meter um Meter ab und verwalte den Vorsprung über 2km. Ich nehme dann aber wieder raus - ich fahre mein Programm weiter, aber das war mir ein Anliegen.
Sportlich: 87km, 3h 03min
19.02.2010
Tag 10
Ich schwinge mich wieder aufs Rad ... der Wind hat sich etwas beruhigt. Ich plane die Insel von Orzola bis Playa Blanca zu befahren. Geplant - getan! 183km über alle Hügel, immer im Wind. Die Beine funktionieren toll - vom ersten bis zum letzten Kilometer kann ich Druck ausüben und es geht auch ordentlich weiter. Ich überhole am Mirador del Rio die Gruppe um Reiseleiter Pit, in Famara hole ich die andere Gruppe rund um Heinrich ein, die mir allerdings zu sehr bummelt. Richtung Playa Blanca dann mit Druck im Pedal - fast immer am Auflieger ... mit der Erkenntnis, dass man auch das Canyon Speedmax richtig fliegen lassen kann.
Sportlich: 183km im Wind, 6h 21min im Sattel
Sportlich: 183km im Wind, 6h 21min im Sattel
18.02.2010
Tag 9
Die Wetterbedingungen sind alles andere als trainingsfreundlich: heftiger Regen und auch Windböen von 120km/h. Ich gehe nicht raus aufs Rad - das würde keinen Sinn machen und nur hohes Risiko bedeuten. Also mache ich eine Schwimmeinheit und zwei Läufe - da ist es zwar nicht einfach, aber zumindest sicher.
Sportlich: Schwimmen (1h 10min, ca. 2.8km) und 2mal 1h, einmal Gelände, einmal an der Promenade.
Sportlich: Schwimmen (1h 10min, ca. 2.8km) und 2mal 1h, einmal Gelände, einmal an der Promenade.
17.02.2010
Tag 8
Ein echter Ruhetag - kein Sport, nur eine Inselrundfahrt mit dem Auto nach Playa Blanca (Cafe), El Golfo (Paella), Tinajo (Cafe) ... das war es dann auch schon.
16.02.2010
Tag 7
Heute geselle ich mich zur Gruppe bestehend aus Sabine, Manuela, Pit, Nobert und Thomy. Es geht Richtung Puerto del Carmen. Der Wind ist ein Wahnsinn - auf den Strassen durch Arrecife stehen immer noch tiefe Wasserpfützen. Ich stelle mich also vorne rein und versuche möglichst viel Wind von der Gruppe abzufangen.
Über die Feuerberge kommt es dann zur "Vernichtung einer ganzen Gruppe"; beim Anstieg nähert sich mir eine Gruppe überambitionierter Radfahrer. Als sie in Hörweite sind (ich höre das Knacken ihrer Schaltwerke), schalte ich auch - nicht runter, sondern rauf und gebe die Herzfrequenz bis zum Wert von 140 Schlägen frei.
Resultat: die Gruppe versucht zu folgen, zerbricht und explodiert anschließend komplett. *yeah*
Auch Pit und Norbert überholen die Typen und lassen sie schon beim "Kamelparkplatz" Staub schlucken.
Der an die Ausfahrt anschließende kurze Koppellauf war super: ich konnte locker rauslaufen, Kilometerzeiten von 3min 40sek ohne Probleme. Das hat mir gefallen.
Sportlich: Morgenlauf (25min); Bike 97km, 4h 10min; Koppellauf (30min)
15.02.2010
Tag 6
Ein Tag ohne Rad ... bei den aktuellen Wetterbedingungen (starker, böiger Wind, Regenphasen) einmal eine willkommene Abwechslung. Beim Triathlontraining hat man ja genug Alternativen - also folgt Morgenlauf, eine Schwimmeinheit und ein 1h 30min Geländelauf. Bei Abstecher ins Gelände werden wir gleich 3mal vom Regen erwischt, um dann anschließend gleich wieder vom Wind quasi gefönt zu werden.
Sportlich: 25min Morgenlauf, 1h 30min Gelände, Schwimmeinheit (ca. 3km)
14.02.2010
Tag 5
Ich wollte heute wieder etwa 4 Stunden am Rad verbringen - mit der Option auf mehr ... je nach Lust und Laune. Aufgebrochen sind wir in einer 10 köpfigen Gruppe; bei Nazarett sind wir nur mehr 4 Leute und ich verabschiede mich beim Abzweig Richtung La Asomada von den drei restlichen Weggefährten und ziehe alleine weiter gegen den Wind Richtung Femes. Auf der El Golfo Schleife beginnt es dann zu regnen. Am Weg zurück nach Costa Teguise bleiben der Regen und der heftige Wind ständige Wegbegleiter. In Tao muss ich sogar den kleinsten Gang wählen um voran zu kommen und auf dem Weg zur Golfplatzabfahrt versetzt mich eine Böe um gut 2m in die Strassenmitte - insgesamt ein harter Rückweg, aber das macht stark!!!
Sportlich: ca. 100km im Sattel, 570hm, Morgenlauf 25min.
13.02.2010
Tag 4
Schönes Grundlagentraining am heutigen Samstag ... über Puerto del Carmen nach Femes und Playa Blanca, die El Golfo Schleife und die Feuerberge - wieder mit fast keinem Wind. Unglaublich!
Fazit: Bikesplit war diesmal 120km lang und mit ca. 700hm gespickt; davor ein Morgenlauf von 30min.
Morgen folgt ein 4-Plus-Stünder - wenn das Wetter passt.
Fazit: Bikesplit war diesmal 120km lang und mit ca. 700hm gespickt; davor ein Morgenlauf von 30min.
Morgen folgt ein 4-Plus-Stünder - wenn das Wetter passt.
12.02.2010
Tag 3
Und wieder eine neue Fazette von Lanzarote ... so wenig Wind wie heute habe ich hier noch nicht erlebt; sogesehen war meine Soloausfahrt heute easy. Die halbe Insel wurde gerädert, drei Radrennfahrer aus einem dänischen Team konnte ich versenken und die Feuerberge ohne Wind sind halb so wild.
Fazit: 163km, 910hm, 5h 15min im Sattel + Morgenlauf 40min
Fazit: 163km, 910hm, 5h 15min im Sattel + Morgenlauf 40min
Tag 2
Das ist auf dieser Insel eine Seltenheit ... Regen. In bisher 5 Wochen Aufenthalt auf Lanzarote ist war dies der erst 2. Regentag. Allerdings verhält es sich damit dennoch etwas anders als bei uns zuhause. Der Niederschlag hier ist nur ein Nieselregen - gerade soviel, dass es nass ist. Wie auch immer ... die Feuerberge sich wolkenverhangen, also wird in La Florida eine Kehrtwendung gemacht und der Weg in den Norden eingeschlagen, wo es deutlich heller aussieht.
In Guatiza ist es schon komplett trocken und in Orzola sitzen wir unter freiem Himmel beim Kaffee. Der Rückweg führt uns durch Ye nach Haria und weiter nach Tabayesco ... meine Lieblingsabfahrt. Vielleicht mache ich davon ein Livevideo!!!!
Trainingstechnisch: Morgenlauf 25min und 4h 10min am Bike (ca. 670hm)
In Guatiza ist es schon komplett trocken und in Orzola sitzen wir unter freiem Himmel beim Kaffee. Der Rückweg führt uns durch Ye nach Haria und weiter nach Tabayesco ... meine Lieblingsabfahrt. Vielleicht mache ich davon ein Livevideo!!!!
Trainingstechnisch: Morgenlauf 25min und 4h 10min am Bike (ca. 670hm)
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