31.12.2008

Silvesterlauf 2008

Jahresabschluss ... mit dem Silvesterlauf in Graz. 10km - (hoher GA1 Lauf). Bin zufrieden, obwohl es mir zu kurz war - eine weitere Runde wär mir richtig gelegen gekommen. Die Einteilung der Kräfte ist nach wie vor ein "Problem" für mich, aber ich wollte einen GA1 Lauf machen und das habe ich getan. Insofern hat es dann doch geklappt.

Diesmal habe ich erstmals die Kompressionssocken verwendet ... ist ein (für mich) angenehmes Gefühl. Links ist er mir leider beim Laufen runter gerutscht (weil ich Depp ihn nicht ganz rauf gezogen habe). Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass die Verwendung Vorteile bringt - da schwabbelt nix!!!

29.12.2008

Skating Brez'n

Heute war es soweit - die erste echte Brez'n mit den Skating Skiern auf der Teichalm. Nix schlimmes, aber immerhin. Ich habe mich von zwei vor mir mitten auf der Loipe stehenden Leuten irritieren lassen - Rücklage bekommen und - zum Glück ohne von Kameras gefilmt zu werden (hoffentlich!!) - einen richtigen Krater in der Loipe hinterlassen. Wozu zahle ich auch die Loipengebühr!

Das Skaten macht aber richtig Spaß - zwar bin ich ein totaler Langlauf-Rookie, es hat sich aber trotzdem eine sportlich laufende Gruppe gefunden, die ich nach und nach aufgeschnupft habe. Was man mit Kraft nicht alles machen kann - vor allem bergauf (auch wenn die Lauftechnik nicht die beste ist)! Morgen geh' ich es nochmals an.

22.12.2008

Sanfte Stimmgewalt

Diese Stimme braucht kein "Klimbim" um gut zu klingen - finde ich!


20.12.2008

Ein cm rauf, ein cm nach vorne, ein cm runter!

Das ist die Formel, die mir in der nächsten Saison zu mehr Druck ins Pedal verhelfen soll. Zu kryptisch? Nicht mehr, wenn ich die Erläuterungen dazu gebe ...

Donnerstag hatte ich einen Termin beim Sitzpositions-Guru Raimund Pucher; ich bin mit meinem Cervelo P2C Racebike bei ihm aufgetaucht und er hat mit fachkundigem Auge meine Sitzposition begutachtet und anschließend dann Hand am P2C und meinen Bikeschuhen angelegt.

Und was hat er gemacht??? Ganz einfach ... die Sattelstütze (1 cm) raus, den Sattel (1cm) nach vorne, den Lenker (1cm) runter. Zusätzlich hat er meine Fersen noch etwas aufgedoppelt und damit die Sitzposistion insgesamt etwas nach vorne gedreht. Es fühlt sich schon mal gut an. Videos und Fotos hat er auch en masse gemacht.

Vorher:

Link: tupy martin zeit 1

Nachher:

Link: tupy martin zeit 2

In den nächsten Wochen und Monaten werde ich fleißig trainieren und ich hoffe, dass durch diese Änderungen am Bike auch meine Probleme im Bauchbereich der Vergangenheit angehören werden. Wenn die Bedingungen auf den Strassen nicht so rennradfeindlich wären, würde ich so oft es geht die Radeinheiten outdoor abspulen. Naja ... Lanzarote im Feber ist ja schon gebucht!

05.12.2008

HF Profil

Ich habe ganz vergessen, dass ich meine Pulsuhr beim Test ja in Verwendung hatte; es ist eine nette Kurve zustande gekommen - ich dachte mir, dass Plateaus zu sehen sein würden, aber nix da - ein linearer Anstieg bis zum Ende.

Die Erholung ist auch gut zu sehen - nach knapp 3 Minuten war ich wieder deutlich unter 100bpm.

03.12.2008

Spiroergometrie

Heute war es wieder soweit - Zeit für den Laktattest ... diesmal mit Schnorchel. Pit und ich haben heute die Muskeln spielen lassen und uns dabei alle 4 Minuten ins Ohr pieksen lassen - und das Muskelspiel haben wir bis ans Limit ausgereizt.

Pit hat bis 280 Watt durchgetreten - und man konnte trotz des Schnorchels meist ein Lächeln sehen! Sein Tritt sieht optisch rund aus (für mich Laien) - die SRM Kurbel bescheinigt ihm allerdings, dass er sein rechtes Bein noch etwas schont und beim Ziehen ist auch noch Potential um den runden Tritt zu erreichen - durch das Beobachten der Kurven
während des Tests hat er deutliche Änderungen/Verbesserungen erreicht.



Bei mir ... naja ... was ich schon immer wusste - ich schone nach wie vor mein linkes Bein weil das Knie doch etwas zwickt, grundsätzlich konnte ich aber die 400 Watt 4 Minuten durchtreten. Dann konnte ich wegen des Schnorchels nicht mehr richtig atmen und habe stark geröchelt. Beim Blick auf die Messdaten konnte ich erkennen, dass die anaerobe Schwelle schon hinter mir liegt (= Ziel der Messung erreicht) und ich habe dann abgebrochen - Puls ca. 170bpm, nach etwa einer Minute bei 440Watt. Kraftmäßig wäre es noch gegangen, aber es war nicht notwendig.
(Bevor noch jemand fragt ... die grauen Haare hatte ich schon VOR dem Laktattest).


01.12.2008

Analyse November 2008

Das Training läuft nun schon seit ca. 6 Wochen - quasi planlos (weil ohne Plan von meinem Trainer) - aber doch. Zwischen 7 und 9 Einheiten pro Woche, im November hatte ich nur eine Tag an dem ich nichts gemacht habe.
Es macht mir Spaß und langsam komme ich wieder in den Tritt; ich steigere behutsam die Umfänge und Distanzen beim Laufen und fühle mich dabei recht gut. Top-Performance erwarte ich zur zeit nicht von mir, ich glaube, dass ich trotzdem auf dem richtigen Weg bin.

Nach anfänglichen Problemen beim Schwimmen ("Bauchproblem" und muskuläre Defizite) achte ich bei jeder Schwimmeinheit immer nur auf eine Kleinigkeit und versuche die Technik durch diese Fokussierung darauf in den "natürlichen" Bewegungsablauf einzubauen.

Nun noch die Distanz- und Quantitätsanalyse für den November 2008.

Distanzstatistik:
MTB
44km, 1026hm
Rennrad
476km, ca. 2191hm
Ergometer
361km
Laufen
ca. 105km, ca. 645hm
Schwimmen
ca. 18km
Summe: 1018km, ca. 3862hm

Quantitätsanalyse (nur Nettozeiten):
MTB
1h 47min
Rennrad
12h 30min
Ergometer
9h 37min
Laufen
8h 55min
Schwimmen
9h 55min
Summe: 42h 44min

12.11.2008

Bewerbsplanung 2009, Ausblick 2010

Es ist soweit - die vorläufige Liste für die Bewerbe, die ich nächstes Jahr bestreiten möchte/werde.
- 31.12.2008 ... Silvesterlauf, Graz
- 29.03.2009 ... Murpromenaden Halbmarathon, Graz
- 25.04.2009 ... Lauftag 2009 - Halbmarathon, Mörbisch
- 26.04.2009 ...
Neusiedlersee Radmarathon, Mörbisch, 125km
- 23.05.2009 ... IRONMAN Lanzarote, Puerto del Carmen (IM)
- xx.06.2009 ... Triathlon Stubenbergsee (OD)
- 05.07.2009 ... IRONMAN Klagenfurt (IM)
- xx.08.2009 ... Mondsee Triathlon - Staffel mit Sabine & Pit (OD)
- 06.09.2009 ... Trimotion Saalfelden (HD)


Voraussichtlich werde ich 2010 meinen Fokus auf die Halbdistanz legen. In St. Pölten habe ich heuer beim 70.3 mein Debut gegeben - bin knapp an der sub5 Marke vorbeigeschrammt. Das möchte ich besser machen.

Außerdem übt der 70.3 in Monaco eine starke Anziehungskraft auf mich aus - wegen der Radstrecke, die mir entgegen kommen sollte.

Ausgesprochenes Ziel für 2010 ist es in meiner Altersklasse bei den 70.3 Bewerben eine Topplatzierung zu erreichen - TOP20 oder besser. Alles weitere ergibt sich noch.

10.11.2008

Analysen

Obwohl ich mir nach der Trimotion eine trainingsfreie Periode verordnet habe um mich von meinen Problemchen zu verabschieden, ist doch einiges zusammen gekommen. Ich kann einfach nicht ohne die Bewegung auskommen - sobald ich ein paar Tage nichts mache beginnen die Gelenke zu schmerzen und ich werde (nicht nur) innerlich "unrund".

Die größten Schmerzen hatte ich beim Schwimmen - bei der Streckung gab es mir jedenmal einen Stich in meiner rechten Flanke. *vui schas*
Fazit: eine Wasserlage wie eine Bleiente ... somit Pause.

Beim Laufen war Bewegung im Oberkörper - unmöglich was zu tun.
Fazit: Pause.

So bin ich halt wieder aufs MTB gestiegen und auch sonst locker geradelt.

Langer Rede, kurzer Sinn - siehe die abgespeckte Version meiner Trainingsanalysen für den September und Oktober.

Distanzstatistik September 2008:
MTB
232km
Rennrad
293km
Ergometer
399km
Laufen 7
km
Schwimmen
0km
Summe: 931km, ca. 5565hm

Quantitätsanalyse:
Summe: 25h 24min (GAL aufwärts, REKOM nicht berücksichtigt)


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Distanzstatistik Oktober 2008:
MTB
0km
Rennrad
738km
Ergometer
71km
Laufen 54
km
Schwimmen
11km
Summe: 874km, ca. 3948hm

Quantitätsanalyse:
Summe: 34h 35min (GAL aufwärts, REKOM nicht berücksichtigt)

25.10.2008

Das macht Spaß ...

7 Trainingseinheiten/Woche - und das obwohl ich diese Woche zwei Tage außer Gefecht war.

Die Radeinheiten werden leider immer kürzer und die Witterungsbedingungen sind nicht sehr angenehm. Länger als 3 bis max. 4 Stunden geht wirklich nicht, denn dann ist die gesamte Kleidung durchgeschwitzt und die Verkühlungsgefahr nimmt dramatisch zu. Solange es geht werde ich jedoch draußen fahren.

Beim Schwimmen übe ich vermehrt den hohen Ellbogen und schwimme mit Paddles um den Muskelaufbau zu forcieren. Das schmerzt manchmal - aber es wird schon. Zuletzt habe ich meine Schulter etwas beleidigt - Montag wird es wieder richtig klappen.

Das Laufen funktioniert auch immer besser. Nach zwei Wochen mit mehreren Läufen von ca. 40min in flachem Gelände, steigere ich nun die Dauer auf etwa eine Stunde ... bei lockerem Tempo. Das Gelände ist dabei leicht hügelig. Meine Knie funktionieren einwandfrei und Waden und Oberschenkel fühlen sich gut.
In den nächsten Tagen werden hoffentlich meine Kompressionssocken eintreffen - ich bin total gespannt wie sich das Laufen damit anfühlt.

17.10.2008

Saison 2009 ist hiermit eröffnet

Es ist wieder soweit - die neue Saison rückt näher und damit beginnt auch das Training. Obwohl ... so richtig "ausgesetzt" habe ich nicht, aber stark reduziert.

Der Substanzabbau geht schnell - beim Schwimmen war ich nach 50min schon ziemlich geschafft und beim Laufen sind die Kilometerzeiten auch nicht besonders - aber das ist zu diesem Zeitpunkt eh nicht wichtig. Was wichtig ist ... beim Schwimmen achte ich viel auf Technik (werde zusätzlich ab nächster Woche wieder zum ATG Schwimmen gehen') und beim Laufen kann ich über KEINE Probleme mit den Gelenken klagen. Sehr erfreulich!
Beim muskulären Aufbau berücksichtige ich physiotherapeutische Empfehlungen. Der Rest ergibt sich - sprich ... ich werde wieder schneller werden und kann die neue Trainingssaison in Angriff nehmen.

Die Probleme mit dem Zwerchfellbruch (oder was mir auch immer die Schmerzen verursacht) sind zwar nicht weg, aber ich glaube, dass ich es in den Griff bekommen werde. Ich werde einen Versuch mit speziellen Tapes machen.

01.09.2008

Trimotion 2008 - Saisonabschluss

Nach den Wochen und Monaten des Trainings ist die Triathlonsaison 2008 nun für mich abgeschlossen. Letztes Wochenende bei der Trimotion in Saalfelden war ein weiteres echtes Highlight … da hat (fast) alles zusammen gepasst. Die Organisation – die vielen Helfer – das Wetter – die Mitstreiter … so etwas ist echt fein … trotz der nun schmerzenden Beine und der Müdigkeit nach dem Bewerb. Aber bevor ich hier ins Jammern verfalle … zurück an den Beginn; auf das eingeklammerte „fast“ komme ich auch noch zu sprechen.

Tag der Anreise … ich habe zwar mein Zimmer gebucht, aber es ist nicht ins System eingetragen gewesen und so stand ich vorerst ohne Unterkunft da. Nun ja … es gab eine Option ein Apartment gemeinsam zu belegen – nach der Besichtigung stand für Sabine, Pit und mich fest … wir sind irgendwie Glückskinder! Geschätzte 130m² Wohnfläche wurden uns angeboten! Das Echo unserer Kommunikation verhallt erst nach mehreren Sekunden!

Antje hatte ihren Zug versäumt und kam erst gegen 21:30 in Zell am See an … sie hat sich mit der weiten Anreise wieder was angetan!

Tag 2 ... Besichtigung der Radstrecke und des Ritzensees – sowie Vorbereitung auf den Bewerb am Samstag … es gibt nichts Aufregendes zu berichten – außer, dass ich beinahe vor lauter Lachen einen Bauchmuskelkrampf bekommen hätte. Ach ja … wir durften Werner Leitner persönlich kennen lernen … er ist echt sympathisch und nett und er wird sich an uns alle erinnern! Das war ein netter Abend mit Sabine, Moni, Antje, Captain, Pit und Werner!

Race day … nach dem check-in mussten wir etwas Zeit überbrücken … kein Problem. Wieder läuft der Schmäh – da vergeht die Zeit doch schnell. 15min vor dem Startschuss kippen wir noch je eine Dose RedBull hinunter und dann geht es ins trübe Wasser des Ritzensees. Sichtweite 30cm. Oder weniger. Nix da mit „kristallklar“! Auf jeden Fall war ich in ein Gemetzel verwickelt, wurde immer wieder aus dem Rhythmus gebracht. Schade, dass ich die Nummer meines Kontrahenten nicht gesehen habe! So ein Ar…! Egal … ich war sowieso nicht auf Höchstleistung getrimmt und habe deshalb nur locker einen Zug nach dem anderen gemacht.

Raus aus dem Wasser – rein ins Wechselzelt! Viele Wechselsäcke waren nimmer da … egal … ich war voll im Plan!

Mit „Maah, hölfst ma bitteee ana“ gewinne ich gleich zwei Helferinnen für mich. Leider fehlt mir die Zeit, um länger mit ihnen zu quatschen – aber ich lasse trotzdem keinen Stress aufkommen. Antje und Pit waren schon auf der Radstrecke, Sabine muss knapp hinter mir aus dem Wasser gestiegen sein. [Captain und Moni habe ich erst auf der Laufstrecke zu Gesicht bekommen – die machen immer so einen Stress bei den Bewerben!!!]

Nun gut … auf der Radstrecke behalte ich meine „Weiße Weste“ – sprich ich bin auf der gesamten Radstrecke nie überholt worden!!! Ich fahre ständig auf der Überholspur, verbessere mich um mehr als 200 Plätze, brenne die 54. Zeit in den Asphalt und fahre an Antje und Pit zu Beginn der 2. Radrunde vorbei. Zuerst wollte ich Pit und Antje noch etwas „mitziehen“ [nicht im Windschatten, aber als eine Art „Pacemaker“], als ich aber sehe, dass der Abstand größer wird, drücke ich wieder ins Pedal und setzte meine Aufholjagd fort.

Pit hat mir kurz von seiner Begegnung mit seinem „Darth Vader“ erzählt … ein Marshall hat ihn kurz ermahnt. Dabei muss sein Puls kurzfristig auf 110% geschnellt sein!

Auf der zweiten Runde war „Muttertag“ angesagt … an der steilsten Stelle fahre ich mit 17km/h in die Radarfalle … andere waren hier ca. 13km/h schnell. Nun gut – ich war schneller, aber es hat mir auch verdammt weh getan – ich glaube, dass das Laktat von diesem Anstieg bis in meine Haarspitzen abgelagert wurde, weil in den Muskeln sowieso kein Platz mehr dafür war! Nein – nun im Ernst … es war ein solider Radsplit mit Potential für Verbesserung, aber es wäre vielleicht eine Erklärung für meine grauen Haare, oder?

Zurück in die Wechselzone … rein in die Laufschuhe. Auch hier waren wieder Helferinnen zur Stelle – sogar ohne den Spruch vom ersten Wechsel. Vielleicht habe ich so hilfsbedürftig ausgesehen?!!?!? Oder sie haben sich an meinen einen erinnert?!?!

Auf den ersten Metern merke ich gleich, dass der Lauf heute zur Qual werden wird. Von der Wechselzone runter zum Zielzelt muss ich einen kurzen Stop einlegen … nix dramatisches, nur eine kurze Pinkelpause. Keine Sorge … ich habe nicht vor allen Leuten im Zelt gemacht!!!

Die Beine waren schwer und die Bewegung im Oberkörper bereitete Schmerzen. Ich durfte mit dem Puls nicht höher als auf 135 bis max. 140bpm gehen – darunter war es zwar nicht optimal, aber ok. Das war sozusagen mein „Drehzahlbegrenzer“; sobald ich drüber ging, kam sofort das „slow down“ Signal.

So hantle ich mich von einer Labestation zur nächsten weiter – quatsche mit den HelferInnen und melde mich bei ihnen ab um mich auch gleich wieder bei ihnen voranzukündigen. Pro Labestation verplempere ich hier einige Sekunden. Macht nichts – ich habe meinen Spaß dabei und jedes Mal wenn ich wieder die Labestation erreiche werde ich schon mit freundlichen Worten begrüßt.

Pit flitzt im Laufe der zweiten Runde an mir vorbei und auch Antje lässt mich Staub schlucken! Ich bin von beiden mehr als beeindruckt … nicht weil sie mich überholt haben, sondern weil sie beide so locker (und leicht) gelaufen sind – die Laufstrecke ist ja nicht gerade einfach mit diesen Anstiegen und Gefällen.

Auf der Laufstrecke begegne ich erstmals im Bewerb auch Sabine. Sie spult die Kilometer runter wie ein Uhrwerk die Sekunden taktet. Sie lächelt auch noch nach 14 Kilometern … es geht ihr gut auf ihrer ersten Mitteldistanz. Ein super–konstanter Lauf mit dem sie den Bewerb mit einer Zeit deutlich unter 6 Stunden abschließt!! Ihr Grinsen wie am Foto verliert sie nicht einmal beim Lauf!!!

Folgendes muss hervorgehoben werden … sie war beim Lauf schneller als ich!!!! [ok, das sagt nicht viel aus, weil ich ja auch nicht der Megaläufer bin, aber sie kann mit sich und ihrer Leistung sehr zufrieden sein]

Der Zieleinlauf ist diesmal eine Erleichterung. Ich war schon geschafft und müde und ich hätte nicht weiterlaufen können (und wollen auch nicht).

Nach dem Duschen und nachdem wir etwas gegessen hatten, sind wir zurück ins Apartment und haben bei einem Balkonbierchen gemeinsam ein ausführliches De-briefing durchgeführt.

26.08.2008

Weitere Steigerung am MTB

Wieder gibt es eine neue Referenzzeit (rauf auf den Plabutsch) zu vermelden - diesmal habe ich mich mit einem anderen Radfahrer duelliert und ... ich habe mich durchgesetzt, obwohl ich ziemlich andrücken musste um ihn mir vom Leib zu halten. Der Druck ins Pedal wird besser.

Neue Referenzdaten:
- 15.8km, 362hm
- 43min 00sek
- avg. HR. 129bpm (nur der Anstieg), max. HR. 168bpm

24.08.2008

Ein Platz am Podest! Oder ...

... so sehen Sieger aus!!! ;)



Das war S U P E R!!! Dritter Bewerb - sowohl bei Sabine und Pit wie auch bei mir ... und gleich haben wir das Podest erklommen!!! 3. Platz in der Mixed Staffel Wertung! *yeah*



Das Wetter war zwar bescheiden - Regen, Wind, 12°Celsius -  aber Sabine ließ sich dadurch nicht abhalten - hat sich in ihren Neo gezwängt und ist gegen Wind und Wellen angetreten und hat sich wacker geschlagen. Wenn ich ehrlich bin, ich habe sie nicht gerade beneidet - sie hat es durchgezogen und ich ziehe den Hut vor dieser Leistung! 
[siehe Bild oben ... bei so einem Wetter geht man nicht gerade gern Baden, oder?]



Nach erfolgter Chipübergabe bin ich raus auf die Strecke - es war s..kalt. Die Muskeln haben gebrannt und der Durchschnittspuls lag bei mehr als 155bpm. Die Abfahrten waren rutschig und durch die Kurven bin ich nur durchgeschlichen. Trotzdem hatte ich viele Überholmanöver zu absolvieren - vor allem bei den Anstiegen.
[Ein kleiner Makel bleibt bei meinem Radsplit: ich wurde von 2 Mitbewerbern überholt! Im Flachen!! ;)]



Und Pit ... der hat die Strecke durch seine alte Heimat regelrecht niedergerissen! Er ist es superschnell angegangen und hat das Tempo bis ins Ziel durchgehalten! Wahnsinnsperformance!!
[Seine Speed kann man durch die Schräglage erahnen!!! ;)] 

Das Resultat habe ich oben schon erwähnt. Pit springt durch den Zielbogen und sichert damit den (überraschenden, aber erhofften) dritten Platz!  

20.08.2008

Das Cervelo will ...

... einfach nicht langsam fahren/rollen. 

Es ist schon sehr auffällig ... es gibt keine Ausfahrt mit dem P2C bei der die durchschnittliche Geschwindigkeit unter 34km/h liegt - am Ende der Ausfahrt versteht sich ... über die gesamte Fahrstrecke betrachtet. 

Die Geometrie des Zeitfahrrades erlaubt es unglaublichen Druck ins Pedal zu übertragen und im Kampf gegen den Wind erweist sich die aerodynamische Sitzposition als sehr effektiv (im Vergleich zu meinem anderen Rad). Gestern habe ich mir über eine Strecke von etwa 3km ein Duell mit einem Mädel auf einem Moped geliefert - sie konnte mich erst abhängen als wir an einen Anstieg kamen; sie hat ihr Moped kräfigst ausgequetscht und hektisch in den Rückspiegel geguckt und war dann verwundert als ich neben ihr hergefahren bin - mit zum Teil mehr als 50km/h. Da kommt Freude auf.

Diesen Samstag mache ich mich auf den Weg zum Mondsee - Sabine, Pit und ich werden als Staffel antreten. Das wird ein Spaß und hoffentlich passt das Wetter.

Neue Referenzzeit

Es gibt eine neue Referenzzeit zu vermelden; etwas mehr Druck im Pedal und gleich sind ein paar Sekunden abgeknabbert - have a look.

Neue Referenzdaten:
- 15.8km, 362hm, max. Höhe: 732m
- 44min 40sek
- avg. HR. 128bpm (nur der Anstieg), max. HR. 159bpm

Die Sondierung neuer Abfahrtmöglichkeiten war nicht von Erfolg gekrönt; auch diesmal habe ich keine durchgehend befahrbare Strecke gefunden.

18.08.2008

Freude kommt im Moment ...

... nicht gerade auf!

Ich bin ständig müde, die Untersuchungen und Therapien der letzten Wochen haben mich der Lösung meiner gesundheitlichen Probleme nicht näher gebracht ... eher im Gegenteil - es war ein Rückschritt zu vermerken und zusätzlich waren die mir verabreichten Medikamente kontraproduktiv, wenn nicht sogar gefährlich/schädlich. So kommt eben keine Freude auf und - was für mich fast dramatisch scheint - auch meine Konzentration lässt merklich nach ... besser gesagt, ich kann mich in letzter Zeit nicht mehr richtig konzentrieren.

Fazit: ich nehme die Sache wieder selber in die Hand. Wie vor etwas mehr als einem Jahr beende ich hiermit meinen Ärzte-Marathon.

Die Medikamente setze ich ab ... alle! Es gibt für mich nur mehr ein Präparat, das ich zu mir nehme werde ... Arthrobene Gelenkskapseln. Ich hole mir einen Termin bei meiner Osteopathin und hoffe, dass sie mir erfolgreich behilflich sein wird die Ursache für meine Probleme zu finden und auszubügeln.

13.08.2008

Die erste Referenzzeit ist gesetzt, bin bewusst ...

... sehr langsam gefahren, damit noch Raum für Verbesserungen bleibt. Die Beine waren extrem schwer heute (wegen dem Migränemittelchen war ich sehr müde), aber als der Anstieg begann habe ich mich besser gefühlt.
Also .... kurz rauf auf den Plabtusch - über Gösting, vorbei am Thaler See und Sportplatz Thal, dann rein ins Gemüse und rauf bis zum Fürstenstand.

Erste Referenzdaten:
- 15.8km, 362hm, max. Höhe: 732m
- 49min 20sek
- avg. HR. 112bpm (nur der Anstieg), max. HR. 149bpm

Die Abfahrt habe ich zur Sondierung von Abfahrtsmöglichkeiten genutzt. Fazit ... der Karolinenweg ist fahrbar, aber Fahrspaß kommt nicht auf bei 19% Gefälle.

12.08.2008

Wieder mal den Schöckel rauf

Eine kurze after-work Ausfahrt - ganz locker bis zum Schöckelkreuz - ein paar Waldwege konnte ich erkunden und das Ignorieren der Fahrverbotsschilder habe ich auch noch nicht verlernt. Gelernt ist gelernt!



11.08.2008

Back to the roots!

Zurück zu meinen Wurzeln ... zurück aufs MTB! 

Nach der Arbeit sind Peter und Maria mit mir rauf zur Ruine Gösting, dann über Thal weiter auf den Plabutsch. Es ist schon eine Ewigkeit her, dass ich diese Strecke befahren habe - mir macht das Mountainbiken wieder richtig Spaß. Der Druck ins Pedal fühlt sich noch nicht so gut an wie am Cervélo oder Canyon ... wie auch - auf diesen beiden Fahrrädern haben ich in den letzten 7 Monaten ca. 9000km absolviert. 

Was meine Fahrtechnik am MTB betrifft bin ich mehr als zufrieden; die nächsten Trainings-Kilometer möchte ich auf schmalen Waldwegen bestreiten ... da brauche ich meinen Gleichgewichtssinn. 

Das Profil der heutigen Strecke: lt. Ciclosport sogar eine 3-Stern Kategorie!!!


07.08.2008

Na hoffentlich wirkt das was, ...

... wenn ich mir schon eine Spritze in den Rücken jagen lasse und anschließend noch eine halbe Stunde am Tropf hänge. Ausgestattet mit einer Überweisung zum CT und irgendwelchen Mitteln um den Schmerzen zu begegnen, habe ich dann mit einem beständig vorhandenen Schwindelgefühl den restlichen Tag verbracht. Ein Ziehen im Rücken lässt sich auch nicht verleugnen ... hoffentlich ist das morgen weg.

06.08.2008

Investments für 2009

Es gilt auch das zu planen ... an meinen Fahrrädern werde ich ein paar Umbaumaßnahmen durchführen und dafür ein paar neue Komponenten erwerben.

Am Wettbewerbsbike gibt es absolut nichts auszusetzen - da passt alles. In der nächsten Saison werde ich ca. 2cm mehr Überhöhung fahren - damit sind die Modifikationen aber schon abgeschlossen.

Nachdem ich das Training am Rad für die nächste Saison nicht nur herzfrequenzkontrolliert gestalten will, sondern auch verstärkt leistungskontrolliert, plane ich den Kauf eines Ergomo Systems. Zugegeben ... es ist nicht ganz billig, aber ich verspreche mir einiges davon - schließlich will ich beim IRONMAN in Klagenfurt nächstes Jahr auf der Radstrecke mehr herausholen ... meine Ziele dafür (und auch für Lanzarote) werde ich in den kommenden Wochen einmal präsentieren.

Nun weiter zu den Investments: Profile Design T2, Profile Design T2+ , Selle Italia SLR T1 Sattel und Look Keo Pedale für mein Trainingsbike, sowie spezielle Triathlon Radschuhe, die deutlich leichter sind als meine jetzigen.

Da ein wesentlicher Teil des Trainings in der kälteren Jahreszeit stattfinden wird, stehen auch gute Beinlinge und Ärmlinge auf der Shopping Liste.

04.08.2008

Es gibt nicht viel zu berichten, ...

... deshalb habe ich in den letzten Tagen auch keine Einträge gemacht. Das Training läuft weiter, allerdings mit deutlich geringeren Umfängen. Der Körper braucht im Moment auch etwas Ruhe und in der Arbeit gibt es zur Zeit auch einiges zu tun. Urlaub wird es für mich keinen geben - zumindest ist nichts geplant. Aber was das betrifft, kann es durchaus sein, dass sich hier in nächster Zeit ein "Urlaub" für mich "ergibt". 

Zurück zum Thema dieses Blogs ... den Sport.

Die Auswirkungen des IM Bewerbes waren spürbar ... müde Beine, Verspannungen, Gelenksschmerzen ... wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob die Gelenksschmerzen nicht daher rühren, dass die Umfänge geringer geworden sind, denn wenn ich sportle, dann spüre ich keine Schmerzen. Naja ... aber etwas Ruhe muss auch sein. Zusätzlich forciere ich nun das Stretching und die Funktionsgymnastik ... habe mir sogar Reminder in meine Tasklist gesetzt und einen eigenen Kalender angelegt, der mich immer wieder erinnert, dass das zu machen ist. Und es klappt auch besser als zuletzt. 

Ende August habe ich meine letzten beiden Bewerbe - Mondsee in der Staffel (als Radfahrer) und danach die Trimotion in Saalfelden. Danach mache ich Pause für ca. 6 Wochen. In der Zeit möchte ich viel Zeit im Wasser verbringen und die Schwimmtechnik weiterentwickeln. 

27.07.2008

Ich wünsche mir, dass ...

... jede(r) einmal im Leben so einen Augenblick erleben darf! Bei uns bekannt geworden durch die T-Mobile Werbung ...

25.07.2008

Bewerbsplanung 2009

Am 23. Mai 2009 habe ich vor bei diesem Event mein Glück zu versuchen ... die Anmeldung habe ich schon erfolgreich hinter mich gebracht!

Kärnten sieht mich wieder - am 05. Juli - diesmal topfit.




24.07.2008

Analyse Jänner bis Juni 2008

Nach den Monatsanalysen folgt nun die Halbjahresbilanz. 
Mehr als 430 Trainingsstunden sind in den letzten 6 Monaten angefallen (ohne Streching, Krafttraining und Funktionsgymnastik) und dabei habe ich 9200km hinter mich gebracht und ca. 54000hm überwunden. 

Distanzstatistik:
MTB 
357km
Rennrad 
6543km
Ergometer 
1245km
Laufen 
ca. 938km
Schwimmen 
ca. 119km
Summe: 9202km, ca. 54000hm

Quantitätsanalyse:
Summe: 431h 29min

Analyse Juni 2008

Etwas verspätet bin ich nun dazu gekommen die Analyse für den Juni zusammen zu fassen. 

Ich war echt überrascht von der Distanzaufstellung, denn ich hatte nicht geglaubt, dass es in Summe ca. 2400 Trainings-km geworden sind ... Schuld daran sind die langen Einheiten an den Wochenenden mit mehreren Ausfahrten jenseits der 200km. 

Auch die Quantitätsanalyse hat mich etwas verwundert - mehr als 96 Stunden sind im Juni angefallen und das obwohl ich gesundheitlich nicht auf der Höhe war. Ich habe den Überblick total verloren!

Distanzstatistik:
MTB 0km, 0hm
Rennrad 
1650km, ca. 8300hm
Ergometer 
541km
Laufen 
ca. 183km, ca. 1650hm
Schwimmen 
ca. 27km
Summe: 2401km, ca. 9950hm

Quantitätsanalyse:
MTB 0h 0min (00:00)
Rennrad 
43h 47min (50:20)
Ergometer 
12h 25min (15:10)
Laufen 
15h 22min (16:34)
Schwimmen 
14h 30min
Summe: 85h 47min (96:34)

23.07.2008

IRONMAN 2008 - Videoausschnitt

Sabine und Pit haben nicht nur die Strasse beim Anstieg nach Egg/Faakersee bepinselt, sie haben die Leute lautstark angefeuert (es wundert mich, dass Sabine ihre Stimme nicht verloren hat bzw. sie schon wieder hat) und ... sie haben auch ein Video gedreht. Danke!!!

22.07.2008

Sondierung Tri-Motion

Die Sondierung der Radstrecke in Saalfelden (für die Tri-Motion) habe ich bereits absolviert. Ich bin die Runde einmal abgefahren - das reicht um einen ersten Eindruck zu gewinnen.

Ganz kann ich die Auswertung nicht glauben, denn fast 300hm pro Runde hätte ich nicht erwartet. Es ist halt recht wellig, schmal und verwinkelt - ich glaube, dass auf dieser Strecke das Cervelo nicht die beste Wahl ist. Ein kurzer, aber knackiger Anstieg mit 15% Steigung schließt die Runde ab und führt zurück zum Ausgangspunkt.

Die Planung für 2009 ...

... läuft auf Hochtouren!

Noch immer trage ich den Eurphorievirus in mir und ich nutze dieses Momentum gleich aus, um die Planung für das kommende Jahr voranzutreiben. Dies umfasst nicht nur das Training, Trainingslager und die Bewerbe sondern auch Investments und den Weg zur körperlichen Fitness und Ernährungsfragen inkl. langfristigem Einpendeln auf mein Wunsch- bzw. Zielgewicht.

An der Verbesserung der Fitness beginne ich mit sofortiger Wirkung zu arbeiten; ich will beweglicher werden und möchte die gleichzeitig Rumpfstabilität verbessern. Hier werde ich durchaus unkonventionelle Wege beschreiten (Yoga?) und mich auch wieder vermehrt in der Kletterhalle aufhalten. 

Ein weiterer wesentlicher Schritt auf dem Weg dorthin ist die Behebung meiner Magenprobleme, die mir zuletzt massive Einschränkungen beim Training beschert haben - ich hoffe, dass ich bald einen Operationstermin erhalten werde - eine rasche Genesung bevorzugt. 

Diese Woche ist noch ...

... Schonfrist! 

Lockeres Schwimmen, Techniktraining, lockeres Laufen im GA1 Bereich, kurze Ausfahrten mit dem Rennrad und MTB - das ist alles für diese Woche. Ganz ungewohnt, aber eine nette Abwechslung, denn nächste Woche werden die Umfänge wieder größer. Ganz fit bin ich ja auch noch nicht - obwohl es jeden Tag besser und besser wird. 

Heute habe ich noch die Fotos und Videos bekommen, die Michaela und Werner beim IRONMAN gemacht haben. Ein Foto zeigt ganz deutlich meine Erleichterung und vor allem auch meine Müdigkeit nach dem Zieldurchlauf. Ja - ich war ziemlich müde - das gebe ich offen zu!  

Was ich noch ganz vergessen habe - Pit und Sabine haben am Anstieg nach Egg/Faakersee etwas für mich hinterlassen. Das war echt eine Riesenmotivation für den Anstieg (und all die Kilometer davor, denn ich wusste, dass die Beiden da etwas auf die Strasse gesprüht hatten, aber nicht was - ich war richtig gespannt!) Have a look! 

Auf diesem Weg nochmals vielen vielen Dank - eine unglaubliche Motivation für mich, genauso wie alle Leute, die (nicht nur mich) lautstark den Berg hinaufgetrieben haben.

19.07.2008

Nach dem IRONMAN ...

... ist vor dem IRONMAN!

Nachdem ich mit dem IRONMAN in Klagenfurt quasi noch eine Rechnung offen habe, fiel mir die Entscheidung für die neuerliche Anmeldung nicht schwer. Pit und Sabine werden im nächsten Jahr auch erstmals daran teilnehmen ... das wird super! Und das Training wird hoffentlich öfters in Gesellschaft stattfinden - das wird noch mehr Spaß machen.

Eine Entscheidung steht noch aus: die Canareninsel Lanzarote lockt mich nicht nur zum Trainingslager im Februar, sondern - wegen der interessanten Radstrecke - auch zum IRONMAN. Vielleicht ergibt sich auch hier eine Trainingsgemeinschaft! Ich werde mal sondieren.

Für
2009 werde ich meinen Fokus auf die Langdistanz legen. Das Training hat mir unglaublichen Spaß gemacht und körperlich fühlte ich mich meist sehr sehr gut. Nächstes Jahr werde ich hoffentlich fitter und austrainierter an den Start gehen können. Ich hoffe große Fortschritte beim Schwimmen zu machen und auch beim Radfahren und Laufen möchte ich mich dramatisch weiter entwicken.

Unglaublich, aber wahr!

Ich habe tatsächlich den Zielbogen beim IRONMAN Austria in Klagenfurt 2008 durchlaufen!!! Ich habe ge-finish-t!!!! Wahnsinn!!!

Nachdem ich in den letzten Tagen und Wochen sehr
daran gezweifelt hatte, dass ich die monatelange Vorbereitung erfolgreich mit dem Bewerb abschließen könnte, ist glücklicherweise alles anders gelaufen!

Die Probleme mit dem Magen und dem Zwerchfellbruch und die daraus resultierenden Schmerzen im Brustkorb waren ständig präsent; die letzten Tage vor dem Bewerb hielt ich mich ja schon in Klagenfurt auf und ich hatte mir meine Taktik s
chon zurecht gelegt. Dass ich starten würde stand für mich fest, allerdings glaubte ich nicht mehr daran nach dem Radfahren noch laufen zu können. Jeder schnellere Schritt tat weh, schon tiefes Einatmen bereitete mir Schmerzen, ich konnte nicht gut schlafen, weil ich nicht auf der Seite liegen konnte. Aber Sonntag war Renntag - und der hat andere Gesetze.

Nach dem (für mich überraschend guten) Schwimmen konnte ich am Rad viele Plätze gutmachen; auf der zweiten Radrunde habe ich dann nach dem Ruperti herausgenommen und ab da hatte ich nur mehr einen Gedanken im Kopf: "Jetzt bin ich soweit gekommen, jetzt komme ich auch ins Ziel." [=zensierte Version] O-Ton: "..., jetzt bringe ich den Scheiß' auch zu ende!!!"

Und ich tat es - ich hatte Schmerzen in den Waden, denn die machten auf dem 2. Halbmarathon per Krampf die Schritte immer kürzer. Der Magen hat von Beginn an gedrückt, bei jedem Schritt musste ich merken, dass ich leider nicht topfit an den Start gegangen bin; im Laufe der letzten Trainingswochen habe ich aber gelernt, wie ich dem zumindest kurzfristig begegnen kann und irgendwie ist es mir gelungen nach 42km auf die Zielgerade einzubiegen und durch den Bogen zu laufen.

Es war aber nicht nur meine Leistung: mein Dank gilt all den Leuten an der Strecke, die mich mit motivierenden und aufmunternden Worten weitergetrieben haben.