24.07.2009

Inzwischen steht es 7:0 ...

... in meinem Duell mit so manchen Windschattenlutschern, die es nicht schaffen den Mund aufzumachen um zumindest ein "Hallo" heraus zu bringen. Ich muss an dieser Stelle Heinrich beipflichten (siehe train-perfect) ... viele (vor allem) Rennradfahrer schaffen es nicht den simpelsten Gruß auszuführen.

Deshalb ist es mir ein Anliegen diesen Typen NICHT meinen Windschatten zu gewähren. Bei den letzten Ausfahrten habe ich einige Leute eingeholt und bei der Vorbeifahrt gegrüßt - ohne Reaktion. Sobald aber erkannt wird, dass das eine schnellere "Mitfahrgelegenheit" ist, hängen diese Patienten sofort im Windschatten.

Meine Taktik lautet ab nun ... +5bpm HF ... und dann schau ma mal wie lange sie noch an meinem Hinterrad hängen bleiben. Bis jetzt konnte noch keiner (der bis jetzt 7 Lutscher) folgen - auch nicht der Wappler heute mit seinem grauen 2009er P3C und Xentis Bestückung ... tja ... auch wenn ich auf meinem Canyon sitze warst/bist Du nicht in meiner Liga - da kann Dein Material und Styling noch so gut sein!!!

13.07.2009

Plan B ...

... ist gesichert. Jetzt muss ich noch etwas zuwarten um dann Plan A zu fixieren.

Bevor das aber alles über die Bühne geht muss ich erst wieder zu Kräften kommen - sonst sind alle Planungen fia d'fisch. Zum Glück ist ja noch "etwas" Zeit.

Was läuft sonst? Nur ein bisschen Kurbeln, ein paar schnelle, kurze Laufeinheiten und morgen möchte ich mal wieder plantschen.

10.07.2009

Bergtour

Nachdem ich beim IRONMAN wegen meines frühen Ausstiegs etwas Energie gespart habe konnte ich an der "Kaffee-Gewerkschaftswanderung" auf den Zirbitzkogel nun doch teilnehmen. Es war ein Spaß mit Freunden ein wenig Zeit zu verbringen und dabei etwas Höhenluft zu schnuppern.

Hier ein paar Panorama Views.


07.07.2009

Es war nicht mein Tag, aber ...

... es bricht deshalb keine Welt für mich zusammen. Im Gegenteil ... mein allererererstes DNF hat mir vieles aufgezeigt an dem ich nun zu arbeiten beginne. Und meine weitere Saisonplanung ist schon adaptiert. Nun aber der Reihe nach ...

Am Start hatte ich noch ein gutes Gefühl, denn ich war total locker drauf und wollte einfach nur einen schönen Ironman in Angriff nehmen. Um 07:00 dann der Startschuss und ab ging es ins Wasser. Der Schwimmsplit war (für mich) ok, habe so manchen Wasserschatten nutzen können. Allerdings ging bei einer kleinen Schlägerei fast die Brille verloren und im Lendkanal fing ich weitere Schläge ein. Aber das ist nun mal so wenn es eng wird. Trotzdem meine schnellste Zeit auf der IM Strecke und ich weiß, dass ich hier noch einiges herausholen kann.


Dann ging es auf die Radstrecke, wo ich ab dem ersten Meter den Druck im Pedal vermissen musste. Wie schon bei den letzten Trainingseinheiten am Rad (und auch beim letzten Biketest vor dem Check-in) kam ich nicht richtig in den Tritt, dann wollte die aufgenommen Nahrung kaum im Magen bleiben, der Druck im Magen war alles andere als angenehm, der Puls ging rauf und wieder runter. Über mehrere Kilometer drehte ich die Kurbel nur ganz locker, die Anstiege bin ich für meine Verhältnisse nur drüber gerollt.
Die Zeit nach der ersten Radrunde war dennoch ok und ich war zeitmäßig noch besser als die angestrebte Marschroute.
Dennoch ... ich fühlte mich alles andere als gut.

Ich startete noch in die zweite Runde in der Hoffnung, dass ich mich erholen würde. Jedoch kamen dann auch noch Kopfschmerzen dazu und in Selpritsch blieb ich dann stehen, weil es nicht mehr ging. Einen Versuch startete ich noch, ich rollte bis zum Anstieg nach Egg/Faakersee, dort hielt ich dann einen Marshall auf und informierte ihn über meinen Ausstieg.


Es ist mir nicht leicht gefallen, aber inzwischen kenne ich mich und meinen Körper so gut um einschätzen zu können, wann wirklich Schluss ist. Und es war soweit. Außerdem wollte ich die weitere(n) Saison(en) nicht gefährden - mir läuft nichts davon.


Fazit:
leider ein DNF, aber mir geht es gut. Die heftige Verkühlung (mit Fieber, Husten, Lungenproblemen und Antibiotika) bis drei Wochen vor dem IM hat Substanz gekostet, doch ich weiß dennoch umso besser was mein Körper und vor allem mein Kopf zu leisten im Stande ist.

Fakt: ich komme wieder, aber nicht 2010. Ich werde alle meine offenen Rechnungen begleichen!