... es bricht deshalb keine Welt für mich zusammen. Im Gegenteil ... mein allererererstes DNF hat mir vieles aufgezeigt an dem ich nun zu arbeiten beginne. Und meine weitere Saisonplanung ist schon adaptiert. Nun aber der Reihe nach ...
Am Start hatte ich noch ein gutes Gefühl, denn ich war total locker drauf und wollte einfach nur einen schönen Ironman in Angriff nehmen. Um 07:00 dann der Startschuss und ab ging es ins Wasser. Der Schwimmsplit war (für mich) ok, habe so manchen Wasserschatten nutzen können. Allerdings ging bei einer kleinen Schlägerei fast die Brille verloren und im Lendkanal fing ich weitere Schläge ein. Aber das ist nun mal so wenn es eng wird. Trotzdem meine schnellste Zeit auf der IM Strecke und ich weiß, dass ich hier noch einiges herausholen kann.
Dann ging es auf die Radstrecke, wo ich ab dem ersten Meter den Druck im Pedal vermissen musste. Wie schon bei den letzten Trainingseinheiten am Rad (und auch beim letzten Biketest vor dem Check-in) kam ich nicht richtig in den Tritt, dann wollte die aufgenommen Nahrung kaum im Magen bleiben, der Druck im Magen war alles andere als angenehm, der Puls ging rauf und wieder runter. Über mehrere Kilometer drehte ich die Kurbel nur ganz locker, die Anstiege bin ich für meine Verhältnisse nur drüber gerollt.
Die Zeit nach der ersten Radrunde war dennoch ok und ich war zeitmäßig noch besser als die angestrebte Marschroute. Dennoch ... ich fühlte mich alles andere als gut.
Ich startete noch in die zweite Runde in der Hoffnung, dass ich mich erholen würde. Jedoch kamen dann auch noch Kopfschmerzen dazu und in Selpritsch blieb ich dann stehen, weil es nicht mehr ging. Einen Versuch startete ich noch, ich rollte bis zum Anstieg nach Egg/Faakersee, dort hielt ich dann einen Marshall auf und informierte ihn über meinen Ausstieg.
Es ist mir nicht leicht gefallen, aber inzwischen kenne ich mich und meinen Körper so gut um einschätzen zu können, wann wirklich Schluss ist. Und es war soweit. Außerdem wollte ich die weitere(n) Saison(en) nicht gefährden - mir läuft nichts davon.
Fazit: leider ein DNF, aber mir geht es gut. Die heftige Verkühlung (mit Fieber, Husten, Lungenproblemen und Antibiotika) bis drei Wochen vor dem IM hat Substanz gekostet, doch ich weiß dennoch umso besser was mein Körper und vor allem mein Kopf zu leisten im Stande ist.
Fakt: ich komme wieder, aber nicht 2010. Ich werde alle meine offenen Rechnungen begleichen!
Am Start hatte ich noch ein gutes Gefühl, denn ich war total locker drauf und wollte einfach nur einen schönen Ironman in Angriff nehmen. Um 07:00 dann der Startschuss und ab ging es ins Wasser. Der Schwimmsplit war (für mich) ok, habe so manchen Wasserschatten nutzen können. Allerdings ging bei einer kleinen Schlägerei fast die Brille verloren und im Lendkanal fing ich weitere Schläge ein. Aber das ist nun mal so wenn es eng wird. Trotzdem meine schnellste Zeit auf der IM Strecke und ich weiß, dass ich hier noch einiges herausholen kann.
Dann ging es auf die Radstrecke, wo ich ab dem ersten Meter den Druck im Pedal vermissen musste. Wie schon bei den letzten Trainingseinheiten am Rad (und auch beim letzten Biketest vor dem Check-in) kam ich nicht richtig in den Tritt, dann wollte die aufgenommen Nahrung kaum im Magen bleiben, der Druck im Magen war alles andere als angenehm, der Puls ging rauf und wieder runter. Über mehrere Kilometer drehte ich die Kurbel nur ganz locker, die Anstiege bin ich für meine Verhältnisse nur drüber gerollt.
Die Zeit nach der ersten Radrunde war dennoch ok und ich war zeitmäßig noch besser als die angestrebte Marschroute. Dennoch ... ich fühlte mich alles andere als gut.
Ich startete noch in die zweite Runde in der Hoffnung, dass ich mich erholen würde. Jedoch kamen dann auch noch Kopfschmerzen dazu und in Selpritsch blieb ich dann stehen, weil es nicht mehr ging. Einen Versuch startete ich noch, ich rollte bis zum Anstieg nach Egg/Faakersee, dort hielt ich dann einen Marshall auf und informierte ihn über meinen Ausstieg.
Es ist mir nicht leicht gefallen, aber inzwischen kenne ich mich und meinen Körper so gut um einschätzen zu können, wann wirklich Schluss ist. Und es war soweit. Außerdem wollte ich die weitere(n) Saison(en) nicht gefährden - mir läuft nichts davon.
Fazit: leider ein DNF, aber mir geht es gut. Die heftige Verkühlung (mit Fieber, Husten, Lungenproblemen und Antibiotika) bis drei Wochen vor dem IM hat Substanz gekostet, doch ich weiß dennoch umso besser was mein Körper und vor allem mein Kopf zu leisten im Stande ist.
Fakt: ich komme wieder, aber nicht 2010. Ich werde alle meine offenen Rechnungen begleichen!
1 Kommentar:
"ein hoch auf deine vernunft!" :-)
(da könnte ich mir ein stückchen von dir abschneiden...ähm...)
ich weiß was du drauf hast und ich weiß auch "was du uns noch zeigen wirst" .... freu mich auf unser gemeinsames training für diverse tri-bewerbe. :-)
erhol dich gut!!!
alles liebe,
moni :-)
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